Schiffsdaten:
Bauwerft: AKER MTW Werft GmbH, Wismar
Indienststellung:
2002
Geschwindigkeit:
20 kn
Vermessung: 42.289 GT
Schiffslänge:
202,85 m
Schiffsbreite:
28,1 m
Tiefgang:
6,2 m
Decks:
12 Maschinendaten:
Antrieb:
Diesel elektrisch
Fahrmotor:
18.800 kW
Hauptdieselmotor:
27.550 kW
Propeller:
2 Festpropeller
Bugstrahlruder:
2 x 1.200 kW
Heckstrahlruder:
2 x 700 kW Kabinen und öffentliche Bereiche:
Passagierkabinen:
633
Restaurants:
3
Restaurantfläche:
2.443 m²
Bars:
5
Besatzungskapazität:
418
Wellnessbereich:
1.200 m²
Fläche Sonnendecks:
3.450 m²
Wie kam es zu dieser Reise ...
Aufgrund eines technischen Defektes an der
Antriebsanlage der AIDAaura konnte die geplante Reise am 21.12.2007
nicht stattfinden. Der Defekt konnte glücklicherweise in einer Werft in
Genua behoben werden, so dass der Reisebeginn auf den 05.01.2008
verschoben wurde. Aufgrund des neuen Reisebeginns (neuer Urlaubsanspruch) und eines guten Angebots von AIDA konnten wir
zu dieser Reise nicht nein sagen. Um es vorwegzunehmen: Wir haben es
nicht bereut. Unsere erste Atlantiküberquerung war klasse! Die bekannten
Vorteile des Schiffes verbunden mit einem super Wetter und flacher See
machten diese Reise zu einem sehr erholsamen und unvergesslichen
Erlebnis.
Anreise
Die Anreise erfolgte problemlos mit der Condor von
München nach Mallorca. Da unser Flug schon sehr früh ging, waren wir
schon morgens auf dem Schiff. Man merkte, dass die Besatzung, die ja
Weihnachten und Silvester auf dem Schiff in der Werft verbrachte, "heiß"
auf neue Gäste war. Die Begrüßung fiel dementsprechend überaus
freundlich und herzlich aus. Es erwartete uns sogar ein Frühstück, mit
dem wir eigentlich nicht gerechnet hatten. Anschließend stand ein
kostenloser Pendelbus bereit, der uns in die Innenstadt von Palma
brachte. Es war ein rundum gelungener Reisebeginn.
AIDA aura
An unserer Kabine gab es, wie gewohnt, nichts
auszusetzen.
Auf weitere Infos und Bilder zum Schiff verzichten wir hier an dieser
Stelle, da die AIDAaura und die AIDAvita baugleich sind.
Infos und vor allem viele Bilder gibt es unter AIDAvita 2006.
Mallorca
Schön war sie anzuschauen - die AIDAaura im Hafen von
Palma de Mallorca.
Diesmal sahen wir die Lady Moura ohne ihr Winterkleid.
Das 105 Meter große Schiff ist eine der teuersten und größten
Privatyachten der Welt.
Beim Abendspaziergang an der Hafenpromenade entdeckten
wir diesen Leuchtturm.
Diese Bäckerei (Forn des Teatre) entdeckten wir beim
Bummeln durch Palma. In der schönsten Bäckerei Palmas soll es die
berühmten mallorquinischen Hefeschnecken geben.
Das Wahrzeichen von Palma ist sicherlich die Kathedrale
La Seu mit ihren gothischen Türmen. Sie wird zu den vier schönsten
Kirchen der Welt gezählt. Der Grundstein ließ König Jaume I im Jahre
1230 legen.
Begrüßung
Nach der Seenotrettungsübung fand die Begrüßung auf dem
Pooldeck statt.
Madeira
Die Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Funchal auf Madeira
sind immer wieder schön anzusehen. Vor allem wenn man auf einem dieser
Schiffe vorübergehend "zu Hause" ist.
Die Kulisse von Madeira vom Schiff aus zu sehen, ist
atemberaubend. Obwohl wir schon öfters ins Funchal waren, ließen wir es
uns nicht nehmen, ein bisschen durch die Stadt zu bummeln. Dabei fiel
uns noch sehr viel Weihnachtsschmuck an der Hafenpromenade und in den
Gassen auf.
Das Schiff Santa Maria, das seinen Standort im Hafen
von Funchal hat, ist der Nachbau einer Galone aus dem 15. Jh. Es wurde
im Juli 1979 von dem Holländer Rob Wijintje gebaut. Die Santa Maria
dient als Ausflugsboot, dass zweimal am Tag an der Südküste Madeiras
entlangfährt.
Good bye Europa Party
Und dann war es soweit: Unsere erste
Atlantiküberquerung begann. Der letzte Abend in Europa war natürlich ein
Grund zum Feiern. Auf dem Pooldeck fand die "Good bye Europa Pool Party"
statt. Am Anfang die Lasershow und anschließend karibisches Flair, heiße
Rhythmen und coole Songs mit dem AIDAaura Show Ensemble. Und im
Hinterkopf die Aussicht, dass es nun von Tag zu Tag wärmer wird. :-)
Auf dem Atlantik
Auf dem Atlantik, das hieß für uns: Ausschlafen und gut
Essen. Das tolle Wetter, die Sonne und den Wind genießen. Stundenlang
auf Deck 6 stehen, den Wellen und der Gischt zusehen, die von Bug des
Schiffes erzeugt wurden. Den Blick in die Weite schweifen lassen, in dem
Wissen, dass meilenweit um uns herum nur Wasser ist. Nur ein einziges
Mal sahen wir in der Ferne ein kleines Segelboot.
Jeden Abend konnten wir romantische Sonnenuntergänge auf dem Atlantik
bewundern.
Am dritten Seetag fand die Transatlantiktaufe auf dem
Pooldeck statt. Neptun, der Herr der Meere, taufte die Mutigen dabei auf
einen Meeresbewohnernamen. Davor galt es allerdings, einiges zu
überstehen. Wer getauft werden wollte, musste einige "widerliche
Leckereien" zu sich nehmen, einen Fisch küssen und ein Bad im Pool
nehmen.
Barbados
Im Hafen von Bridgetown lagen neben der AIDAaura noch
weitere interessante Schiffe.
Uns gegenüber lag von der Reederei Princess Cruises die Crown Princess.
Sie wurde 2006 gebaut, ist 290 m lang und fasst über 3000 Passagiere.
Daneben war die Club Med 2, ein Fünf-Mast-Segelschiff
mit einer Länge von 187 m. Sie wurde 1992 gebaut und bietet 392
Passagieren Platz.
Große Aufmerksamkeit fand die Tatoosh. Sie ist im
Privatbesitz von Paul Allen, der zusammen mit Bill Gates das
Softwareunternehmen Microsoft gegründet hat. Er zählt zu den reichsten
Menschen der Welt. Er besitzt zwei Yachten, die im Jahre 2003 gebaute
127 m lange Octupus und die 92 m lange Tatoosh.
Barbados ist die östlichste der Westindischen Inseln.
An der Ostküste liegt der Atlantik mit seinen Wellen, an der West- und
Südküste dagegen herrscht Karibik pur. Ca. 250.000 Bewohner leben auf
einer Gesamtfläche von 429 km². Wir machten dort den Ausflug "Per
Allradfahrzeug über die Insel". Es ging durch das grüne Inselinnere,
vorbei an der Fisherpond Zuckerrohrplantage und an unberührten Buchten
zur Atlantikküste. Unterwegs sahen wir die St. John's Church, einer der
ältesten Kirchen der Karibik.
Dann machten wir Halt in Bathsheba. Es gab Rumpunsch,
wie fast immer bei einem Ausflug in der Karibik. Die Gegend rund im
Bathsheba, einem Urlaubsort an der Ostküste, glänzt mit den schönsten
Landschaften der Insel und lang gestreckten goldenen Sandstränden. Die
Felsen am Strand sind echt bemerkenswert.
Am Paradise Beach hatten wir noch ca. eine Stunde Zeit
zum Baden.
Kurz vor dem Auslaufen konnten wir einen Blick auf den Sonnenuntergang
werfen.
St. Vincent
Im Hafen von Kingstown lag neben uns die Ocean Village Two.
Die Ocean Village Two wurde 1990 gebaut, ist 245 m lang
und hat in ihrer jetzigen Form Platz für 1596 Passagiere. Zuvor hieß sie
AIDAblu, AROSA blu und Crown Princess.
Wir kannten sie noch als AROSA
blu, mit der wir die Transeuropa- und die
Kanaren-Tour fuhren. Erschreckend, was man
aus einem einst so schönen Schiff machen kann.
Die 29 km lange und 17 km breite Insel St. Vincent ist
vulkanischen Ursprungs. Ihre Strände sind tiefschwarz. Aufgrund des
teils üppigen Bewuchs und dem fruchtbaren Land wird sie auch
Smaragdinsel genannt. Auch hier unternahmen wir wieder einen Ausflug mit
dem Jeep. Zuerst fuhren wir durch die Hauptstadt Kingstown. Der Fahrer
erzählte uns, dass hier die Ampeln kurioserweise außer Betrieb genommen
wurden. Um Arbeitsplätze zu schaffen, wurde die Verkehrsführung wieder
von Menschen übernommen.
Anschließend besuchten wir das Fort Charlotte. Das
Fort, benannt nach der Frau des englischen Königs Georg III wurde im 18
Jh. gebaut. Verwunderlich ist, dass die Kanonen nicht nur auf das offene
Meer gerichtet sind, sondern auch auf das Landesinnere. Dies lag daran,
dass die große Bedrohung mit den Kariben aus dem Urwald kam.
Der Leuchtturm Fort Charlotte ist in seiner Form
sicherlich einer der interessantesten, die uns bisher begegnet sind. Er
hat sogar noch einen Leuchtturmwärter.
Auf unserer Fahrt durch die typischen Inseldörfer und
Farmland ins Fenton Valley begegneten wir diesen tierischen
Zeitgenossen.
Die Tage des bisherige Flughafen auf St. Vincent
sind wohl gezählt. Derzeit läuft die Planung für den Bau eines großen
internationalen Flughafens.
An der Atlantikküste machten wir Halt an der Wallilabou Bay.
Dieser traumhafte Platz war einer der Drehorte für den Film "Fluch der
Karibik". Dafür wurden sogar zusätzliche Bootsstege und Gebäude
gefertigt.
Entspannen und Baden konnten wir zum Schluss noch am Brighton Beach.
Der schwarze weiche Strand und das klare Wasser waren einfach traumhaft.
Wir ließen den Tag auf dieser schönen Insel mit einem
ebenso schönen Sonnenuntergang ausklingen.
Grenada
Grenada besuchten wir erstmals im Jahre 2006 während
unserer Karibikreise.
Weitere Infos und
Bilder gibt es deshalb auch unter AIDAvita 2006.
Da wir hier keinen Ausflug machten, hatten wir genügend
Zeit durch einen Bummel durch die Hauptstadt St. George's.
Wie man an dieser Kirche sieht, ist vieles, das 2004
durch den Hurrikan Ivan zerstört wurden, nicht wieder aufgebaut worden.
Es lohnt sich, einen Spaziergang um die Bucht "The Carenage"
zu machen. Früher war der malerische Binnenhafen Haupthandelsplatz von
ganz Grenada. Entlang der Uferpromenade reihen sich alte Lagerhäuser aus
französischer und englischer Kolonialzeit.
Das Wasser war so klar, dass wir am Rande des
Hafenbecken viele Fische beobachten konnten.
Natürlich mussten wir nochmals das Fort George
besuchen, um von dort oben die Aussicht über St. George's und das Meer
zu genießen.
Nach dem Auslaufen fuhren für dem Sonnenuntergang
entgegen.
Isla Margarita
Isla Margarita besuchten wir erstmals im Jahre 2006
während unserer Karibikreise.
Weitere Infos
und Bilder gibt es deshalb auch unter AIDAvita 2006.
Nicht weit vom Hafen El Guamache gibt es einen kleinen
Standstrand.
Hier buchten wir einen Strandtransfer zur Playa el Agua.
Der Transfer in den Norden der Insel dauerte ca. 4 Minuten.
Unterwegs begegneten wir einem Leuchtturm und ...
... einem Seezeichen.
Am Strand Playa el Agua verbrachten wir ca. 3 Stunden.
Der Strand ist sehr schön. Die Palmen, der blaue Himmel und das
türkisfarbene Wasser vermitteln den perfekte karibischen Eindruck. Und
das Baden bei den tollen Wellen macht einfach Spaß.
Auch hier konnten wir wieder den perfekten Sonnenuntergang
erleben.
Bonaire
Bonaire besuchten wir erstmals im Jahre 2006 während
unserer Karibikreise
Weitere Infos und
Bilder gibt es deshalb auch unter AIDAvita 2006.
Im Hafen von Kralendjik lag das Fünf-Sterne-Schiff Hebridean Spirit.
Sie wurde 1991 gebaut, ist 90 m lang und hat Platz für 97 Passagiere.
Da wir keinen Ausflug gebucht hatten, konnten wir
gemütlich in aller Ruhe einen Spaziergang durch Kralendjik unternehmen.
Dabei entdeckten wir spielende Kinder am und im Wasser.
Ihnen machte es sehr viel Spaß, sich in die warmen Fluten der Karibik zu
stürzen.
Bonaire gilt als eines der schönsten Tauchreviere der
Welt. 350 verschiedene Fischarten wie z.B. kleine Rotfeuerfische,
Seepferdchen und große Teufelsrochen leben vor Bonaire. Selbst an der
Hafenpromenade konnten wir uns von dem bunten Fischreichtum überzeugen.
Natürlich besuchten wir auch wieder die Flamingos, die
auf Bonaire in freier Wildbahn leben.
Auch einige kleine Vögel konnten wir bei Ihrem Spiel
beobachten.
Auf den großen Steinen am Hafen sahen wir einige große
Echsen beim Sonnenbad.
Ein schöner Tag geht mit einem Sonnenuntergang zu Ende.
Aruba
Unser letztes Ziel war der Hafen von Oranjestad auf
Aruba. Da wir erst am Abend nach Deutschland zurückflogen, blieb und
noch genügend Zeit für einen kleinen Bummel am Hafen. Aruba liegt im
Süden der Karibik ca. 30 km nördlich von Venezuela und gehörte als eine
von sechs Inseln vormals zu den Niederländischen Antillen. Nach seiner
Trennung von den Antillen im Jahre 1986 ist Aruba eigenständiges
Mitglied innerhalb des Niederländischen Königreichs und weiterhin eng
mit den Nachbarn Curacyo und Bonaire verbunden. Zusammen werden sie die
ABC-Inseln genannt.
Dabei sahen wird die 200 m lange "Holiday Dream", die
1982 gebaut wurde und 752 Passagiere aufnehmen kann.
Daneben lag die "Freewinds", das wohl von Scientology
erworben wurde und als Tagungs-Schiff dient.
Direkt vor uns lag die "Coral Princess". Sie hat Platz
für 1970 Passagiere, wurde 2002 gebaut und ist 294 m lang.
Das interessanteste Schiff war sicherlich die "Queen Victoria".
Das 2007 gebaute 294 m lange luxuriöse Schiff hat eine
Passagierkapazität 2014. Sie ist doch um einiges kleiner als das
Schwesternschiff "Queen Mary 2". Denn diese ist 345 m lang und hat Platz
für 2620 Passagiere.
Die kleine Hauptstadt Oranjestad wurde übrigens nicht
nach der Frucht, sondern nach dem niederländischen Fürstengeschlecht von
Oranien benannt. Der Hafen der Stadt wird regelmäßig von
Kreuzfahrtschiffen angelaufen und ist besonders bei den Amerikanern sehr
beliebt. Die Stadt mit ihren bunten Fassaden, den Häuschen im
holländischen Kolonialstil und ihre mit Stuck verzierten Balkonen ist
ein wahrer Augenschmauß Empfehlenswert ist ein Bummel durch die
Wilhelminastraat. Die Gebäude dort stammen teilweise noch aus dem
Gründungsjahr von Oranjestad (1790).
Am Flughafen fängt die Landebahn fast am Wasser an. Wir
konnten vom Schiff aus die Flugzeuge beim Landeanflug beobachten.
Abreise
Die Abreise mit LTU erfolgte mit einiger Verspätung.
Leider ist der Flughafen in Aruba den Menschenmassen nicht gewachsen.
Alles war zeitweise hoffnungslos überfüllt. Trotz allem wurden wir
jedoch zum Schluss noch mit einem schönen Sonnenuntergang belohnt.
Quelle: Hafeninfos, HEUTE Info und Ausflugsprogramm der
Aida aura