Schiffsdaten:
Bauwerft: AKER MTW Werft GmbH, Wismar
Indienststellung:
2002
Geschwindigkeit:
20 kn
Vermessung: 42.289 GT
Schiffslänge:
202,85 m
Schiffsbreite:
28,1 m
Tiefgang:
6,2 m
Decks:
12 Maschinendaten:
Antrieb:
Diesel elektrisch
Fahrmotor:
18.800 kW
Hauptdieselmotor:
27.550 kW
Propeller:
2 Festpropeller
Bugstrahlruder:
2 x 1.200 kW
Heckstrahlruder:
2 x 700 kW Kabinen und öffentliche Bereiche:
Passagierkabinen:
633
Restaurants:
3
Restaurantfläche:
2.443 m²
Bars:
5
Besatzungskapazität:
418
Wellnessbereich:
1.200 m²
Fläche Sonnendecks:
3.450 m²
Anreise
Da uns die Transatlantikreise im
Januar 2008 Richtung Karibik so sehr
gefallen hat, beschlossen wir, die Route in umgekehrter Richtung noch
eimal zu fahren.
Unsere Anreise von München nach Aruba verlief, mit
Ausnahme einer etwas einstündigen Verspätung, problemlos.
AIDA aura
An unserer Kabine gab es, wie gewohnt, nichts
auszusetzen.
Auf weitere Infos und Bilder zum Schiff verzichten wir hier an dieser
Stelle, da die AIDAaura und die AIDAvita baugleich sind.
Infos und vor allem viele Bilder gibt es unter AIDAvita 2006.
AIDA aura Aufmerksamkeiten
Da wir nun schon das 6. Mal mit der AIDA unterwegs
sind, gehören wir jetzt auch zu den "Vielfahrern". Es gab beim Checkin
einen Lanyard (Halsbandband für die Bordkarte), einen Gutschein für zwei
Gläser Champagner und sonstige kleine Aufmerksamkeiten. Zudem wurden wir
zu einen Vielfahrertreff eingeladen, bei dem wir die Möglichkeit für
einen kleinen Plausch mit den Offizieren hatten. Anschließend wurde im
Theater eine Gruppenfoto gemacht.
Bonaire
Bonaire besuchten wir erstmals im Jahre 2006 während
unserer Karibikreise
Weitere Infos und
Bilder gibt es deshalb auch unter AIDAvita 2006.
Die AIDA aura im Hafen von Bonaire ist immer wieder
sehenswert. Vor allem das tolle türkisfarbene Wasser - Karibikfeeling
pur.
In Bonaire besuchten wir eine Schmetterlingsfarm. Dort
konnten wir die Schmetterlinge aus Süd- und Mittelamerika bewundern.
Nach dem Besuch der Schmetterlingsfarm trafen wir
unterwegs auf bunte Häuser und einen wunderschönen kleinen Strand.
Bei einem Spaziergang hatten wir wieder einige
tierische Begegnungen.
Isla Margarita
Isla Margarita besuchten wir erstmals im Jahre 2006
während unserer Karibikreise.
Weitere Infos und Bilder gibt es deshalb
auch unter AIDAvita 2006.
Bei diesem
Besuch lagen wir auf Reede. Der Transfer zum Hafen und wieder zurück
erfolgte per Tenderboot. Wie schon im Januar
2008 besuchten wir den Strand Playa el Agua.
Im Hafen von Isla Margarita begegneten wir dem
Kreuzfahrtschiff Empress, ehemals "Empress of the Sea". Das Schiff von
Pullmantur Cruises wurde 1990 gebaut, ist 211 m lang und bietet Platz
für 1.600 Passagiere.
Grenada
Grenada besuchten wir erstmals im Jahre 2006 während
unserer Karibikreise.
Weitere Infos und
Bilder gibt es deshalb auch unter AIDAvita 2006.
Die Crown Princess von der Reederei Princess Cruises
wurde 2006 gebaut, ist 290 m lang und bietet Platz für über 3.100
Passagiere.
In Grenada machten wir den Ausflug "Per Katamaran zum
Lobster-Essen auf Hog-Island". Zuerst fuhren wir ca. 1 Stunde entlang
der Südwestküste und der südlichen Spitze Grenadas zur Atlantikküste.
Dabei machten wir an einem Riff einen Schnorchelstopp.
Danach ging es weiter nach Hogh Island, einer kleinen
Insel. Dort gab es zum Mittagessen Lobster. Auch für Relaxen und zu
Schwimmen im traumhaften Wasser blieb genügend Zeit. Anschließend wurden
auf dem Rückweg die Segel gesetzt. Auf der gesamten Fahrt wurde wir von
der Crew perfekt betreut, dabei gab Rum-Punsch, Käse und Brot. Es war
einfach ein toller Tag - der "perfekte Tag".
Barbados
Barbados besuchten wir erstmals im Jahre 2008 während
unserer Transatlantikreise.
Weitere Infos und
Bilder gibt es deshalb auch unter AIDAaura 2008.
Im Hafen von Barbados sahen wir Norwegian Jewel von der
Reederei Norwegian Cruise Line. Sie wurde 2005 gebaut, ist 295 m lang
und bietet Platz für 2376 Passagiere.
Wie auch auf unserer Reise
Januar 2008 begegneten wir wieder der Ocean Village II, früher
AIDAblu und Arosa Blu. Sie fährt seit April 2007 für die Reederei Ocean
Village, ist 245 m lang und bietet Platz für ca. 1.600 Passagiere.
Die Carnival Destiny von der Reederei Carnival wurde
1996 gebaut, ist 272 m lang und bietet Platz für rund 2640 Passagiere.
Das Segelschiff Stavros S Niarchos wurde 2000 gebaut,
ist 50,2 m lang. Die Segelfläche beträgt 1046 m².
Die Amistad spielte die "Hauptrolle" in dem
gleichnamigen Film von Steven Spielberg. In diesem Film geht es um ein
historisches Sklavenschiff, die amerikanische Justiz und die Freiheit
des Menschen.
In Barbados machten wir den Ausflug "U-Boot-Fahrt &
Rum-Destille". Zuerst ging es zum U-Boot. Mit dem Bus machten wir ein
kurze Fahrt zu einer anderen Teil des Hafens. Von dort ging es mit dem
Transferboot ca. 10 Minuten zum U-Boot "Atlantis Submarine". Während des
Transfers wurden uns einige Sicherheitshinweise, wie z.B. das Benutzen
von Sauerstoffmasken, übermittelt.
Als wir mit dem Transferboot ankamen, mussten wir noch
einige Minuten warten, bis das U-Boot auftauchte. Über dem U-Boot hielt
sich ein kleines Boot auf. Dieses übernimmt, wie man uns erzählte,
während dem Tauchgang die Navigation. Denn es ist zivilen U-Booten
verboten, Navigationseinrichtungen zu benutzen. Nachdem die Gäste
ausgestiegen waren, konnten wir das U-Boot über eine Luke betreten.
Im U-Boot hatten zwischen ca. 45 Personen Platz.
Es gab ausreichend große Bullaugen, um die Unterwasserwelt betrachten zu können. Das U-Boot war voll klimatisiert und vom Auf- bzw.
Abtauchen (Druckausgleich) bemerkten wir absolut nichts.
Während der ca. 40 min. Tauchfahrt ging es in ca. 30 m
Tiefe zu einem Riff und dann weiter zu einem Schiffswrack. Dabei konnten
wir einige Fischschwärme in nächster Nähe beobachten. Den tiefsten Punkt
erreichten wir bei 134 Fuss (ft), das sind ca. 40,84 m. Je tiefer wir
tauchten, desto unwirklicher wurde das Licht. Die Farben wurden immer
schwächer, alles verwandelte sich ins blaugrau.
Danach besuchten wird die Rum-Destille. Hier wird der
älteste Rum (seit 1703) der Insel, der "Mount Gay Rum" hergesellt.
Natürlich durfte als Begrüßungsgetränk ein Rumpunsch nicht fehlen. Wir
erfuhren bei diesem Besuch einiges über die Herstellung von Rum und
konnten auch die Abfüllanlagen besuchen. Bei Mount Gay werden
unterschiedliche Rumsorten hergestellt, die wir auch probieren durften -
sehr lecker :-).
Sonnenuntergang auf dem Atlantik
Während unserer Reise über den Atlantik konnten wir
wieder einige schöne Sonnenuntergänge bewundern.
Cadiz
Cadiz besuchten wir erstmals im Jahre 2003
während unserer Transeuropa-Reise mit der AROSA blu und ein weiteres Mal
während unserer Spanienreise 2007.
Im Hafen sahen wir die Hebridean Spirit. Das
Fünf-Sterne-Schiff begegnete uns schon im Januar 2008 im Hafen von Kralendjik
(Bonaire). Sie wurde 1991 gebaut, ist 90 m lang und hat Platz für 97
Passagiere
Die Princess Danae ist eine der alten Damen der
Kreuzfahrtschiffe. Sie wurde 1955 im irischen Belfast gebaut und diente
ursprünglich mit dem Namen Port Melbourne als Transportschiff. Erst 1976
wurde sie als Kreuzfahrtschiff umgebaut und bekam den Namen Danae. Ab
1979 fuhr sie unter dem Namen MS Danae für Costa Cruises. Bei einem
Brand in Venedig wurde sie schwer beschädigt, danach aber komplett
saniert. Anschließend fuhr sie unter den Namen MS Starlight Princess, MS
Baltica, dann erst bekam sie den Namen MS Princess Danae.
Die Northern Light wurde 2001 gebaut. Sie ist 46 m
lang, 8,80 m breit und hat eine Geschwindigkeit von 14,6 Knoten. Sie
bietet Platz für 10 Gäste und kann gechartert werden.
Da wir ja schon öfters in Cadiz waren, machten wir nur
einen kleinen Spaziergang durch die Stadt. Dieser führte uns durch den Parque Genoves.
Eine schöne grüne Parkanlage, mit "hübsch frisierten Bäumen" und einer
künstlich angelegten Grotte mit einem Wasserfall.
Anschließend besuchten wir die Markthalle, die
vorübergehend, vermutlich wegen Umbauarbeiten, in einem großen Zelt
Unterschlupf gefunden hat. Das Angebot von Fisch, Obst und Gemüse war
schon beeindruckend.
Anschließend führte uns der Weg zur Kathedrale. Deren
Bau begann 1773. Die Bauzeit war relativ lang, da es immer wieder,
bedingt durch die Komplexität des Bauwerkes und den hohen Kosten, zu
Umgestaltungen gab. Erst 1838 wurde die Kathedrale eingeweiht. Von den
Türmen, die im 19. Jh. vollendet wurden, kann einer bestiegen werden.
Von dort hat man einen Rundblick über die Stadt und den Atlantischen
Ozean. Wir waren jedoch nicht auf dem Turm. Der Komponist Manuel de Falla liegt in der Kathedrale begraben.
Der "Torre Tavira" ist ein
alter Wachturm, dessen "Camara oscura" (ein Spiegel von zwei Metern
Durchmesser) einen Rundblick auf die Stadt ermöglicht. Wir waren zwar
kurz oben, aber der Wind war so stark, dass wir es dort nicht lange
aushielten.
Während unseres ganzen Aufenthalts in Cadiz wehte ein
starker Wind. So hatten wir Schwierigkeiten, aus eigener Kraft
abzulegen, da uns der Wind immer wieder gegen die Kaimauer drückte. Die
Segelfläche der AIDA ist halt schon sehr groß. Deshalb kam uns ein
Schlepper zu Hilfe, der uns von der Kaimauer wegzog.
Kurz nach der Ausfahrt begegneten wir der Sea Cloud.
Die Viermastbark wurde 1931 als Privatyacht gebaut und ist seit 1979 als
Kreuzfahrtschiff unterwegs. Die Sea Cloud ist 109,7 m lang, hat eine
Segelfläche (30 Segel) von ca. 3.000 m² und fasst 64 Passagiere.
Ein schöner Tag in Cadiz endete mit einem schönen Sonnenuntergang
auf dem Meer.
Madeira
Der Hafen von Funchal war schon mehrmals Anlaufstelle
bei Kreuzfahrten. So legten wird dort einmal mit der AROSA blu und
zweimal mit der AIDA aura an.
Die Costa Classica wurde 1991 gebaut und 2001
restauriert. Sie ist 220 m lang und bietet Platz für 1.680 Passagiere.
Die Oceana wurde 2000 gebaut und lief bis 2002 unter
dem Namen Ocean Princess. Sie ist 261 m lang und bietet Platz für über
2.000 Passagiere.
Die Silver Shadow ist ein 5-Sterne Schiff, das im Jahre
2000 gebaut wurde. Es ist 186 m lang und fasst 388 Passagiere. Die
Reederei Silversea Cruise wurde schon mehrfach als die beste
Kreuzfahrtgesellschaft der Welt ausgezeichnet.
Um nach Monte zur Kirche und zum Tropischen Garten zu
kommen, nimmt man am besten die Seilbahn.
Für die Einheimischen hat die Kirche Nossa
Senhora do Monte eine besondere Bedeutung, denn die heilige Jungfrau vom Berg
ist die hochverehrte Schutzpatronin von Madeira. Das Herz der Kirche ist das
Bild der Jungfrau, eine kleine Holzstatue in einem Silberschrein. Auch diese
Kirche hatten wir auf unserer Madeira-Rundreise 2003 schon mal besucht.
Weitere Infos und Bilder gibt es auch unter
Madeira 2003.
Den Jardim Tropical Garden Monte Palace besuchten wir
auf unserer Kanarenreise mit der Arosa 2004 das erste Mal. Dieser Garten
ist jedoch so schon angelegt, dass wir uns entschlossen, ihn ein
weiteres Mal zu besuchen.
Die Vielfalt der Orchideen im Jardim Tropical Garden
Monte Palace, die sich in unterschiedlichen Formen und Farben über viele
Meter hinweg erstrecken, ist schon recht beeindruckend.
Im Jardim Tropical Garden Monte Palace gab es auch
einige tierische Zeitgenossen zu beobachten.
Direkt am Hafen bestand die Möglichkeit, Rundflüge mit
einem Hubschrauber zu buchen. Leider sehr teuer, da hätten wir doch
besser das Angebot aus dem Ausflugsprogramm von AIDA nehmen sollen. Na
ja, beim nächsten Mal.
Mallorca / Abreise
In Palma de Mallorca endete unsere schöne
Transatlantikreise. Wir konnten wieder direkt im Hafen für unseren Flug
nach München einchecken, so dass wir uns um unser Gepäck nicht mehr
kümmern mussten.
Im Hafen von Mallorca sahen wir die Yacht Enigma. Die
ungewöhnliche Yacht mit den interessanten Fenstern ließ der mexikanische
Medienstar Emilio Azcarraga-Milmo als Eco bauen. Schon nach kurzer Zeit
verkaufte er sie an den Oracle-Chef Larry Ellision. Dort lief sie unter
dem Namen Katana. Die Enigma ist 74,50 m lang und hat einen
Gasturbinenantrieb, der die Yacht auf bis zu 38 Knoten beschleunigt.
Die Insignia von der Reederei Oceania Cruises wurde
1998 gebaut, ist 180 m lang und fasst 684 Passagiere.
Gemessen an der Strecke, die wir schon zurückgelegt
hatten, war die Rückreise von Mallorca nach München ein Katzensprung.
Quelle: Hafeninfos, HEUTE Info und Ausflugsprogramm der
Aida aura