Route Karibik & Mittelamerika vom 31.01.2009 - 14.02.2009
Unsere Route
Unsere Bordkarte
Unser Schiff
Schiffsdaten:
Bauwerft: AKER MTW Werft GmbH, Wismar
Indienststellung:
2002
Geschwindigkeit:
20 kn
Vermessung: 42.289 GT
Schiffslänge:
202,85 m
Schiffsbreite:
28,1 m
Tiefgang:
6,2 m
Decks:
12 Maschinendaten:
Antrieb:
Diesel elektrisch
Fahrmotor:
18.800 kW Hauptdieselmotor:
27.550 kW Propeller:
2 Festpropeller
Bugstrahlruder:
2 x 1.200 kW
Heckstrahlruder:
2 x 700 kW Kabinen und öffentliche Bereiche:
Passagierkabinen:
633
Restaurants:
3
Restaurantfläche:
2.443 m²
Bars:
5
Besatzungskapazität:
418
Wellnessbereich:
1.200 m²
Fläche Sonnendecks:
3.450 m²
Anreise
Unsere Anreise erfolgte diesmal von Frankfurt aus
nach La Romana (Dominikanische Republik). Leider waren die Sitzabstände
in der Condor-Maschine so eng, dass auf diesem Langstreckenflug kein "Wohlfühlgefühl
aufkommen konnte. Ansonsten verlief der Flug ohne Probleme, so dass wir
pünktlich landeten. Ohne weitere Flughafenkontrollen konnten wir sofort
zu den Transferbussen gehen, die uns nach kurzer Wartezeit zur AIDA aura
brachten.
AIDA aura Kabine
An unserer Kabine gab es, wie gewohnt, nichts
auszusetzen.
Sie war zwar diesmal etwas kleiner als sonst, aber von der Lage her sehr
schön.
Auf weitere Infos und Bilder zum Schiff verzichten wir hier an dieser
Stelle, da die AIDAaura und die AIDAvita baugleich sind.
Infos und vor allem viele Bilder gibt es unter AIDAvita 2006.
La Romana Hafen
La Romana war schon 2006 Ausgangspunkt unserer
Schiffsreise.
Weitere Infos und
Bilder gibt es deshalb auch unter AIDAvita 2006.
Neben der AIDA aura lag die Bleu de France der Reederei
CDF Croisières de France. Das 200 m lange Schiff bietet Platz für 752
Passagiere. Unsere Recherchen haben ergeben, dass die Bleu de France
schon eine lange Vergangenheit hat. Sie wurde 1981 gebaut und fuhr
zuerst unter dem Namen MS Europa für Hapag-Lloyd. Später wurde sie an
Starcruises verkauft und in SuperStar Europe und dann in Superstar Aries
umbenannt. Eine Zeitlang fuhr sie unter dem Namen Holiday Dream für
Pullmantur Cruises. Seit 2008 heißt sie MS Bleu de France.
Curacao
Schon bei unserer Karibikreise im Jahre 2006 besuchten
wir Curacao.
Weitere Infos und
Bilder gibt es deshalb auch unter AIDAvita 2006.
Auf Curacao buchten wir den Ausflug Jeep Safari. Dieser
führte uns Offroad durch den wilden Teil der Insel. Die Fahrt führte uns
am Flughafen vorbei an die doch recht wilde Atlantikküste, an der wir
auch bedingt durch den starken Wind die Gischt der hohen Wellen spüren
durften.
Zum Abschluss der Jeep Safari besuchten wir noch einen Strand,
an dem wir noch ein wenig Zeit zum (Sonnen-) Baden hatten.
Von diesem Strand haben wir auch ein Panoramabild
gemacht.
2006 lagen wir in der Sta. Annabaai zwischen den
Stadtteilen Otrabanda und Punda. Diesmal legte die AIDA aura am
Hafeneingang in der Nähe des Fort Riffort an.
Im Hafen Hafen von Curacao lag die Boudicca. Sie wurde
1973 gebaut, 2006 renoviert, ist 205 m lang und bietet in 437 Kabinen
Platz für 839 Passagiere.
Weiter hinten lag die Freewinds, die wir schon im Hafen
von Oranjestad (Aruba) gesehen haben. Sie soll als Tagungsschiff
von Scientology dienen.
Abends gegen 17:00 liefen wir Richtung Colon (Panama)
aus.
Panama
Colon mit ca. 140.000 Einwohner ist die zweitgrößte
Stadt Panamas und liegt am Karibischen Meer. Da die Stadt nahe am
nördlichen Zugang zum Panamakanal liegt, ist sie ein günstiger
Ausgangspunkt. Die Erbauer der panamesischen Eisenbahn haben Colon 1850
gegründet. Vom Hafen werden Früchte, Bananen, Kokosnüsse und tropische
Hölzer verschifft. Panama ist die Landbrücke, die Mittel- und Südamerika
miteinander verbindet. Es grenzt im Norden an das Karibische Meer, im
Süden an den Pazifischen Ozean, im Osten an Kolumbien und im Westen an
Costa Rica.
Leider war in Colon das Wetter sehr schlecht. Fast den
ganzen Vormittag regnete es. Erst gegen Mittag konnten wir einen kleinen
regenfreien Rundgang durch den Hafen machen.
Im Hafen wurde die AIDA wurde von einigen Vögeln
umkreist.
Ein Highlight unserer Reise war der Panamakanal.
Überschattet wurde dieses Erlebnis nur durch den teilweise sehr starken
Regen und das trotz Sommerzeit. Beim Besuch der Schleusen von Gatun
konnten wir live erleben, wie die Schiffe gehoben werden. Insgesamt
müssen mit mehreren Schleusen 26 Höhenmeter überwunden werden. Der
Panamakanal ist 81,6 km lang und die Schiffe benötigen für die Reise ca.
10 Stunden. Dafür sparen sie aber einen Seeweg von ca. 8.000 km.
Costa Rica
Puerto Lemon mit ca 90.000 Einwohner ist eine
nicht wirklich schöne, aber sehr lebhafte Hafenstadt. Man trifft dort
Schwarzafrikaner aus Jamaica, Costa-Ricaner spanischer Abstammung und
Nachkommen der im Eisenbahnbau beschäftigten Chinesen. Costa Rica grenzt
an Nicaragua, Panama, an den Pazifik und an die Karibik. Auf über 51.100
m² drängen sich über 500.000 Tier- und Pflanzenarten. Das sind 6 % aller
auf der Welt bekannten Spezies. Da es laut unseren Informationen auf
Costa Rica in der Vergangenheit eigentlich immer regnete, verzichteten
wir vorsorglich auf einen Ausflug. Mit unserer Entscheidung lagen wir
richtig, denn das Wetter war auch diesmal so richtig schlecht.
Im Zentrum der Stadt befindet sich der Varas Park. Mit
etwas Glück kann man auf den Banyan-Bäumen Faultiere sehen. Mit
Hilfe zweier kleiner "sehr geschäftstüchtigen" Jungs konnten wir auch
eines davon entdecken. Für das Zeigen des Faultieres verlangten sie
natürlich einen kleinen Obulus :-).
Porto Limon besitzt einen der wichtigsten Karibikhäfen
für den Export von Bananen und Kaffee. Ganz in der Nähe landete 1502
Kolumbus auf seiner vierten Reise zur Neuen Welt.
Die 293 m lange Jewel of the Sea im Hafen von Costa
Rica wurde 2003 in der Papenpurger Meyer Werft gebaut. In 1.055 Kabinen
finden 2.110 Passagiere Platz.
Cartagena
Cartagena, das wir bei schönsten Wetter besuchten, ist
eines der schönsten Küstenstädte Südamerikas. Es ist mit 950.000
Einwohnern die fünftgrößte Stadt Kolumbiens und wurde 1985 von der
UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit erklärt. Wir haben dort den Ausflug
"Cartagena zu Fuß entdecken" mitgemacht, der uns zum Fort San Felipe de
Barajas, zum ehemaligen Munitionslager Las Bovedas mit seinen
Souvenirläden, dem Plazza Bolivar, dem Inquisitionspalast und der
Kathedrale führte.
In der Altstadt von Cartagena gibt es noch sehr viele
gut erhaltene Bastionen und Festungsmauern aus dem 17. und 18.
Jahrhundert. Eines davon ist das Castillo de San Felipe de Barajas. Das
mächtige Fort wurde 1657 bis 1769 errichtet und gilt als Meisterwerk der
spanischen Festungsbaukunst in Lateinamerika. Es hat ein Tunnelsystem,
das für militärische Zwecke genutzt wurde.
Auf dem Weg durch die kleinen Gassen und romantischen
Ecken konnten wir an allen Ecken viel "künstlerisches" entdecken.
Auch einige Strassenkünstler waren unterwegs. Einer
zeigt und auf Initiative unseres Führers den Werdegang eines Bildes,
gemalt auf Glas.
Zum Schluss besuchten wird noch das Goldmuseum, das
Schätze aus den Kulturen der Ureinwohner Kolumbiens (Sinu und Tayorana)
zeigt. Diese hatten schon vor etwa 2.000 Jahren eine ausgezeichnete
Golschmiedkunst entwickelt.
Im Containerhafen waren wir nicht allein. Gleich zwei
Kreuzfahrtschiffe befanden sich in unserer Nachbarschaft.
Die Celibrity Constellation
von Celebrity Cruises wurde 2002 gebaut, ist 293 m lang und hat Platz
für 2.449 Passagiere.
Die Coral Princess der Reederei Princess wurde 2003
gebaut, ist 294 m lang und hat Platz für 1.970 Passagiere.
Beim Auslaufen aus dem Hafen erlebten wir einen tollen Sonnenuntergang.
Die Sonne ging dabei direkt an der Skyline von Cartagena unter.
Vorbei ging es am Leuchtturm von Cartagena.
Bonaire
Bonaire besuchten wir schon in den Jahren 2006 und
2008.
Wir waren schon einige Mal in Bonaire gewesen. Die
unbewohnte Insel Klein Bonaire hatten wir aber noch nie besucht. Deshalb
wurde es Zeit, dies nachzuholen. Mit dem Motorboot erreicht man die
Insel in etwa 30 Minuten. Man wird von weißem, feinen Sand und
türkisblauem Wasser erwartet. Ein Traum!
Im Sand fanden wir einige schöne Muscheln. Wir nehmen
sie jedoch nicht mehr als Andenken mit, sondern fotografieren sie nur
noch.
Die weiße AIDA aura im Hafen von Bonaire, mit seinem
türkisblauem Wasser, ist immer wieder ein toller und sehenswerter
Anblick. Wie im Bilderbuch ...
Im Hafen von Bonaire liegt die im Jahre 2001 gebaute 35
m lange Yacht Grand Coroto.
Die Octopus, gesehen im Hafen von Bonaire, ist eine der
größten Mega-Yachten der Welt und gehört dem Microsoft Mitbegründer Paul
Allen. Sie wurde 2003 gebaut und ist 126 m lang. Sie beherbergt in einem
speziellen Hangar zwei Hubschrauber, besitzt ein 19 m langes Beiboot
sowie ein U-Boot für acht Personen. Als Garage für Jetskis und Beiboote
dienen Seitenluken oberhalb der Wasserlinie. Auch ein Basketballfeld
soll auf der Yacht sein.
Wenn man an der Hafenpromenade spazieren geht, begegnet
man immer wieder, sowohl im Wasser als auch zu Land, tierischen
Zeitgenossen.
Nach einen schönen Tag auf Bonaire ging es weiter
Richtung Isla Margarita.
Isla Margarita
Isla Margarita besuchten
wir schon in den Jahren 2006 und 2008.
Im Hafen sahen wir die 2004 gebaute und zur Flotte der
Orincess Cruises gehörenden Caribbean Princess. Sie kann bis zu 3.100
Passiere aufnehmen und gehört somit zu einem der größten
Kreuzfahrschiffe der Welt. Auf dem 289 m langen Kreuzfahrtschiff, das 14
Decks hat und eine Geschwindigkeit von 22,5 Knoten erreicht, gibt es
ausschließlich Außenkabinen und Suiten, so dass ein hoher Reisekomfort
erreicht wird.
Im Hafen begegnete uns die Cuor Di Leone. Die 1999
gebaute Yacht ist 50 m lang und erreicht eine maximale Geschwindigkeit
von 18 Knoten.
Wie schon im Jahr 2008 machten wir den Ausflug "Per Katamaran zum Lobster-Essen auf Hog-Island". Zuerst fuhren wir ca. 1 Stunde entlang
der Südwestküste und der südlichen Spitze Grenadas zur Atlantikküste.
Nach einem Schnorchelstopp ging es weiter nach Hogh Island, einer kleinen
Privatinsel. Dort gab es zum Mittagessen Lobster. Auch für Relaxen und zu
Schwimmen im traumhaften Wasser blieb genügend Zeit. Anschließend wurden
auf dem Rückweg die Segel gesetzt. Auf der gesamten Fahrt wurde wir von
der Crew perfekt betreut, dabei gab Rum-Punsch, Käse und Brot. Es war
einfach wieder ein toller Tag - der "perfekte Tag". Weitere Infos und
Bilder gibt es deshalb auch unter AIDAAura
2008 Transatlantik 2008 II.
Diesmal war St. Vincent Ausgangspunkt
für einen Tagesausflug zur Nachbarinsel Bequia.
Bequia
Der Transfer nach Bequia mit der Fähre dauerte ca. 1
Stunde. Da die See oftmals, wie auch bei unserer Überfahrt, sehr bewegt
sein kann, ist der Ausflug nur für "Seefeste" empfehlenswert. Anfangs
war das Wetter noch sehr schlecht. Es schütte wie aus Kübeln. Doch kaum
hatten wir angelegt, klarte es auf und es versprach ein wunderschöner
Tag zu werden. Im Hafen von Port Elizabeth bestiegen wir unsere Jeeps.
Bequia (Insel der Wolken) ist mit 18 m² die größte
Insel der Grenadinen. Dort leben ca. 5.000 Einwohner, die überwiegend
Nachkommen schwarzafrikanischer Sklaven sind.
Die Fahrt durch die Insel war sehr unterhaltsam. Es
ging durch kleine Dörfer und an schönen, abgelegenen Stränden vorbei.
Zuerst besuchten wir das Fort Hamilton. Von dort aus
hat man eine wunderschöne Aussicht auf Port Elizabeth. Neben den
Befestigungsmauern wuchsen einige Pflanzen, an deren Blüten wir Kolibris
fliegen sahen.
Als nächstes stand die Schildkröten-Schutzstation auf
dem Programm. Dort werden Schildkröten in Becken aufgezogen und später
wieder ausgewildert.
Am Strand Lower Bay hatten wir dann Gelegenheit zum
Baden und Mittagessen.
Unsere Führerin organisierte noch einen kleinen Stopp beim Bootsbauer.
Dort werden kleine Modell-Seegelboote in Handarbeit hergestellt.
Vor Bequia ankerte die Sea Cloud II. Diese wurde 2001
gebaut und ist das Schwesternschiff der ca. 70 Jahren älteren Sea Cloud.
Die Sea Cloud II ist 117 m lang, hat eine Gesamtsegelfläche von 2.800 qm
und läuft 14 Knoten. Auf 4 Passagierdecks gibt es 47 Kabine, die 94
Passagiere aufnehmen können. Die Besatzung beträgt 58.
HDR-Bilder
Während unsere Reise machten wir einige HDR-Bilder
(High Dynamic Range). Dabei werden von einem Motiv unterschiedlich
belichtete Aufnahmen gemacht und diese anschließend zusammengefügt. Als
Ergebnis bekommt man ein Bild mit sehr hohem Kontrastumfang.
Quelle: Hafeninfos, HEUTE Info und Ausflugsprogramm der
Aida aura