Schiffsdaten:
Bauwerft: MEYER Werft GmbH Indienststellung: 2008
Schiffslänge:
252 m
Schiffsbreite: 32,2 m
Tiefgang: 7,3 m
Decks: 13 Technische Daten:
Antrieb: Diesel elektrisch Fahrmotor: 24.800 kW Geschwindigkeit: 20 kn Kabinen und öffentliche Bereiche:
Passagierkabinen: 1.025 Restaurants: 7 Restaurantfläche: 3.985 m² Bars:
11 Fläche Sonnendecks: 6.400 m²
Besatzungsstärke: 607
Anreise
Die Anreise erfolgte, von Stuttgart aus, mit
Germanwings nach Palma de Mallorca.
AIDA bella
Hier gibt es ein paar Bilder von dem Außenbereich der AIDA bella,
von dem Innenbereich,
von den Restaurants,
vom Theatrium,
dem Casino,
und unserer Kabine.
Die Begrüßung der neuen Gäste fand abends statt.
Sehr schön gemacht ist die Lasershow auf dem Pool-Deck.
Hafen von Palma de Mallorca
Im Hafen lagen wir am äußersten Ende, so dass ein
Spaziergang in den Yachthafen von Palma nicht möglich war.
Vom Balkon unserer Kabine konnten wir ein schönes
Panorama-Foto vom Hafen machen.
Im Hafen von Mallorca sahen wir das japanische
Kreuzfahrtschiff Asuka II. Das Schiff wurde im Juli 1990 in Dienst
gestellt, ist 240,96 m lang, 22 Knoten schnell und fasst 1.010
Passagiere.
Zudem begegnete uns die Fähre Sorolla, die zwischen
Barcelona und Mallorca verkehrt.
Erster Seetag
Am ersten Seetag sahen wir den Leuchtturm Capo Spartivento
vor Sardinien.
Nicht weit davon entfernt begegneten wir dem Leuchtturm Isola dei Cavoli.
Auch dieser liegt vor Sardinien.
Das Abendprogramm begann mit der Show "Die fesche Lola".
Danach wurden wir von dem Kapitän und seiner Mannschaft
begrüßt.
Anschließend begeisterte uns die Show "Avalon".
Hierbei geht es um eine phantasievolle Reise nach Avalon. Die junge Gwen
muss die Herrschaft des Lichts verteidigen und tritt im Kampf gegen die
dunklen Mächte an. Fantastische Lieder, atemberaubende Akrobatik und
tolle Kostüme.
Neapel
Am frühen Morgen konnten wir die Einfahrt in den Hafen
von Neapel genießen.
Vorbei ging es dabei an dem "Leuchtturm Molo di San
Vincenzo".
Neapel liegt am nördlichen Rand des Golfs von Neapel
und ist einer der bevölkerungsreichsten Städte Süditalien. Auf einer
Fläche von 117 km² leben ca. 975.000 Einwohner. Das Leben in Neapel wird
geprägt von der Lage am Fuße des Vesuvs. Zum einen wird das Leben von
den vulkanischen Aktivitäten bedroht zum anderen entstanden dadurch auch
fruchtbare Böden. Von Neapel selbst haben wir leider, außer dem Hafen,
mangels Zeit nicht viel gesehen..
Neapel - Hafen - Panorama
Im Hafen von Neapel sahen wir einige Kreuzfahrtschiffe.
Die im Jahre 2006 erbaute, 290 m lange, 35,5 m breite und 23 Knoten
schnelle Costa Concordia fasst 3.780 Passagiere in 1.500 Kabinen. Es
gibt 17 Decks und die Besatzungsstärke beträgt 1.100.
Die Costa Europa wurde im Jahre 1986 gebaut, ist 243,3
m lang, 31,7 m breit und 20 Knoten schnell. Sie fasst 1.773 Passiere in
753 Kabinen. Es gibt 12 Decks und die Besatzungsstärke beträgt 636.
Die 2008 fertiggestellte MSC Fantasia fährt für MSC
Cruises, ist 333 m lang, 37,92 m breit, fasst 3959 Passagiere in 1637
Kabinen. Es gibt 18 Decks und die Besatzungsstärke beträgt 1325.
Pompeji
Pompeji wurde am 24. August 79 n. Chr. beim Ausbruch
des Vesuvs verschüttet. Die Stadt und ihre Bewohner wurden von Tonnen
flüssiger Lavamasse und Asche bedeckt. Giftige Dämpfe machten das
Überleben unmöglich. Mit den Ausgrabungen wurde erst im 18. Jahrhundert
begonnen. Ans Tageslicht kam dabei eine der am besten erhaltenen antiken
Stadtruinen. So kann man gut erhaltene Häuser inklusive des gut
erhaltenen Inventars bewundern. Vieles sieht noch aus, wie vor 2.000
Jahren. Bei einem Spaziergang durch die Stadt fühlt man sich wie auf
einer Reise in die Vergangenheit. Den etwas 4-stündigen Ausflug
"Pompeji" buchten wir über die AIDA.
Vom Amphitheater mit seinen das 35 Sitzstufen konnten
wir ein schönes Panorama-Foto machen.
Von Pompeji hat man einen schönen Blick zum 1.281 m
hohen Vesuv. Es ist der einzige, noch aktive Vulkan auf dem europäischen
Festland.
Civitaveccha
Civitavecchia, eine Hafenstadt in der Provinz Rom,
liegt an der tyrrhenischen Küste Italiens. Früher war der Hafen
Kriegshafen des Kirchenstaates. Heute wird über ihn neben dem
Fährverkehres nach Sardinien, Spanien, Sizilien und Frankreich zunehmend
ein stetig wachsenden Kreuzfahrtgeschäft abgewickelt. Der Hafen war
unser Ausgangspunkt zu einem Ausflug in das ca. 70 km entfernte Rom.
Im Hafen lag hinter uns die Queen Mary 2. Sie ist
354,02 m lang, 71,94 m breit und erreicht eine Geschwindigkeit von
29,6 Knoten. Das 2004 erbaute Schiff hat 12 Decks , auf dem 2.620
Passagiere Platz finden. Die Mannschaftstärke beträgt 1.254.
Auf unserer Busfahrt zum Bahnhof sahen wir das
3-Mast-Segelschiff "Signora Del Vento".
Die Ausfahrt aus dem Hafen erfolgte erst abends gegen
12 Uhr.
Rom
Um nach Rom zu kommen, buchten wir über AIDA den
10-stündigen Ausflug "Roma Express mit Kolosseum". Nach einer kurzen
Busfahrt zum Bahnhof fuhren wir mit dem Roma Express nach Rom. Rom ist
mit 2,7 Millionen die größte Stadt Italiens.
In Rom angelangt trafen wir am Bahnhof unseren Führer,
der mit uns eine kurze Stadtrundfahrt mit dem Bus unternahm.
Die Rundfahrt endete an der Basilica Di San Clemente.
Diese Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und liegt an dem alten
Pilgerweg zum Lateran und ist Clemens I. geweiht, der in der 2. Hälfte
des 1. Jahrhundert Bischof von Rom war. Bei unserem Rundgang stiegen wir
hinab zu den unterirdischen Räumen der Unterkirche. Die heutige Kirche
wurde nämlich auf eine im 4. Jahrhundert errichtete Kirche gebaut und
ist eines der wichtigsten Beispiele für die vielen übereinander
konstruierten Bauten in der Stadt.
Anschließend besuchten wird das Kolosseum. Es ist das
größte im antiken Rom erbaute Amphitheater und gilt heute als eines der
Wahrzeichen Roms. Über 50.000 Zuschauer konnten damals die
Gladiatorenkämpfe verfolgen. Der Bau des Kolosseums erfolgte in der Zeit
von 72 und 80 n. Chr. unter Kaiser Vespasian.
Vom Innenbereich des Kolosseums haben wir zwei Panorama-Fotos
gemacht.
In Rom machten wir einige HDR-Bilder
(High Dnamic Range). Dabei werden von einem Motiv unterschiedlich
belichtete Aufnahmen gemacht und diese anschließend zusammengefügt. Als
Ergebnis bekommt man ein Bild mit sehr hohem Kontrastumfang.
Das im Ausflug enthaltene Mittagessen nahmen wir im Ristorante Zagara
ein.
Danach ging es vorbei an der Engelsburg. Diese wurde
ursprünglich 139 n. Chr. als Mausoleum für Kaiser Hadrian errichtet und
später zur Burg umgebaut.
Die Vatikanstadt, der kleinste Staat der Welt, ist
gerade mal 0,44 m² groß und hat 750 Einwohner. Der Bau zum "Palast des
Vatikan", der heutigen Residenz des Papstes, wurde im 15. Jahrhundert
begonnen und von fast jedem nachfolgenden Papst verändert. Der Petersdom
ist das Zentrum des römisch-katholischen Glaubens und steht auf dem
Platz des Kaisers Nero. Der Bau begann im Jahre 306. Davon existiert
jedoch nur noch die Krypta. Der 212 m lange und 137 m breite Petersdom
in seiner heutigen Form wurde unter der Leitung von Bramante, Raffael
und Michelangelo gebaut.
Das Merkmal des Petersdoms ist die begehbare Kuppel,
die Michelangelo entwarf. Es ist das größte, freitragende Ziegelbauwerk
der Welt. Unterhalb der Kuppel befindet sich der Papstaltar mit einem
Bronze-Baldachin. In den vatikanischen Grotten befinden sich 23 der
insgesamt 164 Papstgräber der Basilika.
Zweiter Seetag
Am zweiten Seetag fuhren wir an der Küste Korsikas
entlang.
Auf einer kleiner Insel vor Korsika sahen wir den Leuchtturm La Giraglia.
Am Abend besuchten wir noch die Show Echoes. Ein
modernes Tanztheater mit der Musik von Pink Floyd.
Marseille
Marseille ist mit ca. 830.000 Einwohnern die
zweitgrößte Stadt aber auch älteste Stadt Frankreichs und besitzt den
wichtigsten Hafen des Landes. In Marseille machten wir keinem geführten
Ausflug, sondern machten uns auf eigene Faust auf den Weg. Unser Weg
führte uns vom Rathaus an der Küste entlang bis hinauf zum Notre Dame
del la Garde.
Um vom Hafen in die Innenstadt zu kommen, nutzen wir
den von AIDA organisierten Bustransfer.
Bei der Busfahrt zurück sahen wir im Hafen die 2008
erbaute und 46,7 m lange Mon Plaisir.
Dahinter lag die 55 m lange im Jahr 1991 gebaute "Obsession".
Die Lady K II wurde 1961 in England von Austin &
Pickersgrill gebaut und 2005 komplett überholt. Sie ist 62,6 m lang.
Auf unserem Spaziergang kamen wir an diesem kleinen
Fischmarkt vorbei.
Ludwig XIV ließ im 17. Jahrhundert zwei Festungen am
Eingang des Hafens erbauen. Einer dieser Festungen war das sternförmige Fort Saint Nicolas.
Dieses schützte zusammen mit dem Fort St. Jean die Einfahrt in den alten
Hafen (Vieux Port).
Im Hafen von Marseille sahen wir diesen Leuchtturm.
Besonders gut war er vom Fort Saint Nicolas zu sehen.
Notre Dame del la Garde ist ein weithin sichtbares
Wahrzeichen von Marseille. Die Kirche, die im römisch-byzantinischen
Stil erbaut wurde, befindet sich auf einem 147 hohen Kalksteinfelsen
südlich der Altstadt und entstand in den Jahren 1853 bis 1864. Eine 11 m
hohe und 9.796 kg schwere Marienfigur befindet sich auf dem 41 m hohen
Kirchturm. Von der Terrasse hat meinen einen tollen Ausblick auf
Marseille und das Mittelmeer.
Die Kirche besteht eigentlich aus zwei Kirchen. Im
unteren Teil liegt die Krypta, im oberen Teil befindet sich die
Basilika. Innen ist die Kirche mit Marmor, Mosaiken und Wandbildern
verziert. Am Hochaltar, der von dem Architekten Revoil entworfen wurde,
befindet sich eine Silberstatue der heiligen Jungfrau von Chanuel.
Vor dem Hafen liegt auf einer kleinen Insel das Chateau d'lf
mit seinem Leuchtturm. Das Chateau d'lf wurde zwischen 1524 und 1528
erbaut und diente seit dem 17. Jahrhundert als Staatsgefängnis.
Alexander Dumas hat es mit seinem Roman "Der Graf von Monte Christo"
berühmt gemacht.
Auch vom Chateau d'lf haben wir ein Panorama-Foto
gemacht.
Nach dem Auslaufen sahen wir vor Marseille noch diesen
Leuchtturm mitten im Meer.
Barcelona
In Barcelona waren wir nun schon einige Mal. Mehr Infos
gibt es auch in unseren anderen Reiseberichten.
In Barcelona lagen wir direkt an der Hafenseilbahn
Torre Jaume I. Auch hier buchten wir keinen Ausflug, sondern machten und
zu Fuß und per U-Bahn auf den Weg.
Im Hafen von Barcelona sahen wir die Fähre Moby Drea.
Sie fasst 1.900 Passiere und 500 Fahrzeuge, ist 185 m lang, 27 m breit
und 27 Knoten schnell. Sie gehört zu einer ganzen Flotte von
Fährschiffen (Moby - die freundlichen Fähren), die in Sardinien, Korsika
und Elba und Sizilien verkehren.
Die 1997 gebaute Sedation ist 43,65 m lang und 15
Knoten schnell.
Die im Jahre 2006 erbaute, 290 m lange, 35,5 m
breite und 23 Knoten schnelle Costa Concordia fasst 3.780 Passagiere in
1.500 Kabinen. Es gibt 17 Decks und die Besatzungsstärke beträgt
1.100. Wir sahen sie auf dieser Reise schon in Neapel.
Die Inbetriebnahme der Brillance of the Seas erfolgte
im Juli 2002. Sie fährt für Royal Caribbean , ist 202 m lang, 32 m
breit, 24 Knoten schnell und fasst 2.100 Passagiere.
Die 2008 fertiggestellte MSC Fantasia fährt für MSC
Cruises, ist 333 m lang, 37,92 m breit, fasst 3959 Passagiere in 1637
Kabinen. Es gibt 18 Decks und die Besatzungsstärke beträgt 1325. Dieses
Schiff hatten wir auch schon in Neapel gesehen.
Unser weg führte uns vorbei an dem Museu Nacional d'art de Catalunya.
Dieses Kunstmuseum wurde im Jahr 1997 wieder eröffnet und besitzt rund
270 Werke aus der Romantik und ca. 300 aus der Gothik. Unser Weg führte
uns weiter in Richtung Olympiastadion.
Der Botanische Garten Horari de Jardi liegt an einem
Hang und beherbergt Bäume und Pflanzen aus Übersee und aus allen
Klimazonen des Mittelmeerraumes.
Der Park Jardi d'Aclimatacio ist nicht sehr bekannt,
besitzt aber sehr viele seltene Bäume und Pflanzen. Rund 200 Arten aus
fünft Kontinenten sind hier heimisch. Er wurde zur Weltausstellung des
Jahres 1929 angelegt.
Das Olympiastadion befindest sich auf dem Berg Montjuic.
Gebaut wurde dieses 1929 für die damalige Expo. In den 1980er Jahren
wurde es renoviert. 1992 fanden dort die Olympischen Sommerspiele statt.
Heute ist dort der Fußballverein RCD Espanyol Barcelona zu Hause.
Vor dem Olympiastadion haben sich viele Sportler mit
ihren Fußabdrücken verewigt.
Hinter dem Museum "Fundacio Joan Miro" befindet sich
der kleine Garten "Jardi de les Escultures", der einige moderne
Skulpturen beinhaltet.
Auf dem Weg zum Castell de Montjuic besuchten wir noch
den Park "Jardins Mossen Cinto Verdaguer". Hier gibt es viele, sehr
schöne Seerosenteiche.
Weiter ging es mit der Seilbahn hoch zum Castell de Montjuic.
Die sternförmig gebaute Festung "Castell de Montjuic"
mir ihren tiefen Ringgräben, gewaltigen Bastionen und Zitadellen wurde
1640 errichtet. Viele Jahre diente es als Militärgefängnis als das
Symbol der Unterdrückung durch das Franco-Regime. Im Innern der
Festungsanlage ist heute das militärhistorische Museum. Sehenswert sind
auch die schön angelegten Gartenanlagen.
Vom Castell de Montjuic hat man einen tollen Ausblick auf den
Containerhafen von Barcellona.
Durch Zufall entdeckten wir im Hafen einen Leuchtturm.
Vom Castell war es uns auch möglich, dieses schöne Panorama-Bild
vom Hafen zu machen.
Abreise
Beim Abflug konnten wir noch einen Blick auf den Hafen
von Mallorca werfen. So konnten wir zum Abschied noch einmal die AIDA
bella von oben sehen. Good Bye.
Quelle: Hafeninfos, HEUTE Info und Ausflugsprogramm der
Aida bella, MERIAN live! - Barcelona