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Kreuzfahrt auf der A'ROSA BLU 2003
BLU Metropol Süd - Westeuropa/Balearen vom: 13.09.2003 -
26.09.2003


Angaben zum Schiff
1990 bei Fincantieri, Italien für Princess Cruises gebaut. Als
Crown Princess
hauptsächlich für Karibik und Alaska-Kreuzfahrten eingesetzt. Ab Juni 2002
Einsatz als A´Rosa Blu. Grösstes deutschsprachiges Kreuzfahrtschiff.
BRZ: 70285 - Länge: 245,08 m - Breite: 32,25 m - Tiefgang: 8,2 m
Geschwindigkeit: 19.5 KN - Antrieb: 4 MAN B&W mit je 9.720 KW
1596 Passagiere in 798 Kabinen (78 % Außen)
Besatzung: 677 - Decks: 14 - Fahrstühle: 9
7 Restaurants - 7 Bars - 1.293 Restaurantplätze plus 180 Außenplätze
Unsere Route:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
|
13.09.2003
14.09.2003
15.09.2003
16.09.2003
17.09.2003
18.09.2003
19.09.2003
20.09.2003
21.09.2003
22.09.2003
23.09.2003
24.09.2003
25.09.2003
26.09.2003 |
Warnemünde,
Deutschland
Seetag
Seetag
Le Havre, Frankreich
Plymouth (Reede), England
Seetag
Santander, Spanien
La Coruña, Spanien
Lissabon, Portugal
Lissabon, Portugal
Cádiz, Spanien
Seetag
Barcelona, Spanien
Palma de Mallorca, Spanien
|
965 Meilen
194 Meilen
457 Meilen
234 Meilen
390 Meilen
266 Meilen
623 Meilen
139 MeilenGesamt:
3268 Meilen |
-
-
07:00
07:00
-
07:00
08:00
17:00
09.00
-
08.00
06:00
|
20:00
-
-
20:00
20:00
-
17:00
20:00
15:00
21:00
-
20:00 |
Grundsätzliche Infos zu unseren Unternehmungen
Alle unsere Unternehmungen machten wir auf eigene Faust. Die angebotenen Ausflüge wurden von uns nicht in Anspruch
genommen. Da uns in den einzelnen Städten meistens nur ein paar Stunden zur Verfügung standen, konnte die Besichtigung
natürlich nur in eingeschränktem Umfang erfolgen:
13.09.2003 - Warnemünde
Warnemünde
:: Hafen Warnemünde ::
Schiff in Warnemünde ::
Ausfahrt Warnemünde ::
Unser Schiff

|
Um unsere Anreise (es waren immerhin 780 km) etwas stressfreier zu gestalten,
fuhren wir schon am Donnerstag mit einem Mietwagen nach Warnemünde. Dort mieteten
wir für 2 Tage ein Apartment. So hatten wir noch die Gelegenheit für einen
Ausflug zur Insel Rügen und auch für die Erkundung von Warnemünde blieb noch genügend Zeit. |
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Das Einchecken auf dem Schiff war am Samstag ab 14:00
Uhr möglich. Das Gepäck konnten wir vor dem Schiff abgeben. Es wurde vom
Personal verladen und auf die Kabine gebracht. Wir reihten uns um ca. 14:30 Uhr
in die schon recht große Schlange ein. Wider Erwarten ging die Eincheckprozedur
aber doch recht flott voran. Es gab ein Begrüßungsgetränk um die Wartezeit
zu verkürzen. Dann ging es durch die Sicherheitskontrolle (wie auf dem
Flughafen), wo das Gepäck durchleuchtet und die Gäste kontrolliert wurden.
Anschließend erfolgte die Eincheckprozedur mit Pass- und
Ticketkontrolle. Es wurde ein Foto gemacht, damit beim Verlassen und
Betreten des Schiffes der Gast eindeutig identifiziert werden kann.
Zudem bekamen wir eine Ausweiskarte. Diese ist nicht zur für die
Zutrittsberechtigung auf dem Schiff da, sondern gilt auch als
Zahlungsmittel auf dem Schiff. |
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Vor dem Schiff wurden wir sehr freundlich begrüßt. Der
Hotelmanager überreichte allen Frauen eine rote Rose. Daraufhin ging es
die Gangway zum Schiff hoch; wir checkten mit unserer Ausweiskarte ein,
gingen zu unserer Kabine auf dem 8. Stock und die erste Etappe unserer
Reise war geschafft. Ein paar Minuten später klopfte es und das Gepäck
wurde gebracht. |
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Die Ausfahrt Warnemünde war ein ergreifender und
unvergesslicher Moment. Zum einen erlebten wir einen wunderschönen
Sonnenuntergang, zum anderen war der Hafen gefüllt von Menschen, die das
Auslaufen der Arosa sehen wollten. Beim Ablegen spielte eine
Musikkapelle und als wir dann langsam aus dem Hafen liefen, begleiteten
uns einige hell beleuchtete Ausflugsschiffe. Es wurde ein eigens für die
Arosa komponiertes Lied über die Bordlautsprecher gespielt, das uns in
den nächsten Tagen bei jedem Auslaufen begleiten sollte. Abwechselnd
ertönte zum Gruß immer wieder die Nebelhörner der begleitenden Schiffe.
Dieser Gruß wurde von der Arosa selbstverständlich lautstark
beantwortet. |
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Das Schiff übertraf unsere Erwartungen bei weitem. Unsere Außenkabine war ausreichend groß
und sehr sauber und wie folgt ausgestattet: Safe, Kühlschrank, WC und Dusche, Fernsehen mit Extrakanälen
(Sicht nach vorne, Infos über die Route, Infokanäle über Veranstaltungen auf dem Schiff und über die Ausflüge).
Für das Essen standen insgesamt 7 Restaurants zur Verfügung. Unser Favorit war das Marktrestaurant. Das Essen
konnten wir uns am Buffet holen. Es ließ keine Wünsche offen. Die Qualität und der Geschmack war hervorragend,
auch das Angebot an frischen Früchten ließ keine Wünsche offen.
Am Abend nach dem Auslaufen wurden wir von einem Guide noch etwas
durch das Schiff geführt. Nach dieser Führung haben wir uns auf dem
Schiff relativ schnell zurecht gefunden. |
14.09.2003 - Seetag
Begrüßung
:: Rose ::
mit
Schwimmweste
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Am ersten Tag, einem Seetag, erfolgte die Begrüßung
durch den Kapitän, der dabei auch seine Mannschaft vorstellte. Wir
bekamen noch einige Informationen über den Ablauf der Reise und
über die vorhandenen Möglichkeiten auf dem Schiff. |
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Am Tisch in unserer Kabine war extra für die Rose eine
Blumenvase angebracht. |
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Am ersten Tag fand eine Seenotrettungsübung statt.
Diese ist gesetzlich vorgeschrieben und die Teilnahme ist für
jeden Passagier Pflicht. Das Personal achtet peinlich genau darauf, dass
jeder mit Schwimmweste ausgestattet seine Kabine verlässt und zu dem für
ihn vorgesehenen Sammelplatz geht. Dort wurden wir instruiert, wie wir
uns im Falle eines Falles zu verhalten haben. |
15.09.2003 - Seetag
Sonnenuntergang
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Wir erlebten an dem 2. Seetag einen von vielen
wunderschönen Sonnenuntergängen. |
16.09.2003 - Le Havre Frankreich
Hafen
in Le Havre ::
Fischerhafen ::
Yachthafen
:: Le Havre ::
Sonnenuntergang
Le Havre -
Quirliges Tor zur beschaulichen Normandie
Die Geschichte hat es mit Le Havre,
dem "Tor zur Welt" nicht immer gut gemeint. Während ihrer unruhigen
Vergangenheit wurde die Stadt mehrmals zerstört. Viele der alten Gebäude fielen
1944 den Bomben des Zweiten Weltkriegs zum Opfer. Aber die Stadt erhob sich
immer wieder mit Würde aus dem Schutt. Beim letzten Wiederaufbau zeichnete
Architekt Auguste Perret einen Grundriss mit breiten Boulevards und weiträumig
angelegten Plätzen. Es wurden keine Kosten und Mühen gescheut, die Kirchen und
Relikte, die den Zahn der Zeit überlebt hatten, in die Pläne für die neue City
zu integrieren. Da die "Skyline" eher niedrig und bescheiden gehalten wurde,
kann man das Meer von fast jeder Straße aus sehen. Die pulsierende Hafenstadt
ist zudem idealer Ausgangsort, um die Landschaft und mittelalterliche Städte der
Normandie zu erkunden, die schon so manchen Künstler inspiriert haben. Vom
Wasser aus betrachtet kann Le Havre also durchaus auch als das "Tor zur
Normandie" bezeichnet werden. Und dank der nahen Autobahn ist Frankreichs
glänzende Metropole Paris auch nur drei Busstunden entfernt.
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In Le Havre mussten wir zuerst durch das Hafengelände laufen um dann an der Hauptstraße entlang Richtung City zu kommen.
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Der Weg führte uns an einem kleinen Fischerhafen
vorbei, an dem auf unserem Rückweg die Fischer ihre Fänge verkauften. |
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Nicht weit davon entfernt, gibt es einen Yachthafen, in
dem viele kleine Segelschiffe in Reih und Glied lagen. Ein hübscher
Anblick. |
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In Le Havre spazierten wir durch die Stadt und
bewunderten das Rathaus mit seiner großen Parkanlage. Anschließend
besuchten ein großes Einkaufscenter. Auch der Kauf eines typisch
französischen Baguette durfte nicht fehlen. |
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Abends liefen wir mit der Arosa bei einem Bilderbuch-Sonnenuntergang
mit Ziel Plymouth aus. |
17.09.2003 - Plymouth England
Transfer
:: Hafen und Küste ::
The Hoe
:: Stadtteil Barbican ::
Plymouth
Plymouth - Englands Seefahrerstolz und eine Bestie im nahen Sumpf
Plymouth ist einer der größten Seehäfen Englands, aus historischer Sicht
wahrscheinlich sogar der größte. Hier wurde am 31. Juli 1588 die spanische
Armada vernichtend geschlagen. Hier begann der Aufstieg Englands zur Weltmacht.
Große Namen der britischen Seefahrernation sind mit der traditionsreichen
Marinebasis verbunden. Eroberer und Entdecker legten von hier ab. Darunter Sir
Francis Drake, Admiral Blake und James Cook. Am 6. September 1620 lief die
Myflower mit den Pilgervätern aus dem Hafen von Plymouth aus und setzte Segel in
Richtung Amerika. Zahlreiche Auswanderer sollten folgen.
Ganz in der Nähe liegt das ehemalige königliche Jagdgebiet Dartmoor, das
vielen wegen seines berühmten Gefängnisses in Princetown ein Begriff ist. Oder
weil hier in den Sümpfen eine literarische Bestie zu Hause ist. Gemeint ist
natürlich das Werk von Sir Arthur Conan Doyle: "Der Hund von Baskerville". Wer
nicht am Sumpf interessiert ist, liegt in Plymouth goldrichtig. Die
wildromantische Grafschaft Cornwall lockt mit Natur pur. Zerklüftete
Granitfelsen bilden Schwindel erregende Klippen über dem tosenden Meer. Hecken
gesäumte Landstraßen schlängeln sich durch kleine Dörfer.
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Vor Plymouth lagen wir mit dem Schiff auf Reede, da der Hafen nicht
tief genug war. Der Transfer vom Schiff zum Hafen erfolgte mit
schiffseigenen Tenderbooten. Diese Boote fuhren in regelmäßigen
Anständen, so dass sich die Wartezeit, um vom oder auf das Schiff zu
kommen, in Grenzen hielt. Anlegestelle der Tenderboote war dort, wo die
KFZ für die Fähre abgefertigt wurden. Wir mussten deshalb ca. 20 Minuten
laufen, um in die Nähe des Leuchtturms zu kommen. |
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Der malerische Naturhafen von Plymouth ist nicht die
einzige Sehenswürdigkeit der Stadt zwischen den Flüssen Plym und Tamar. |
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Die beste Aussicht auf die Stadt an der See bietet die
Parkanlage Hoe. Hier steht auch die Statue von Sir Franzis Drake. Es
gibt hier einen wunderschönen Leuchtturm namens Smeaton's Lighthouse.
Der Leuchtturm befand sich ursprünglich auf den Eddystones Rocks, einer
tückischen Untiefe ca. 14 Meilen südwestlich von Plymouth. Er wurde
Stein für Stein abgetragen und an seinem jetzigen Standort wieder
aufgebaut. Er wurde zum berühmtesten Wahrzeichen der Stadt. Wer
nach oben möchte, muss erstmal die 93 Stufen überwinden. Auch eine
kleine Wirtschaft fehlt nicht, in der man schön draußen sitzen und die
Aussicht genießen kann. |
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Unterhalb des Leuchtturms liegt der historischen Stadtteil Barbican
mit dem alten Fischer- und Segelhafen. Hier gibt es auch viele
Destillerien, in denen Gin hergestellt wird. |
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Wir machten ausgehend vom Leuchtturm eine
Stadtrundfahrt mit einem offenen Doppeldeckerbus. Hier kauft man sich
beim Fahrer ein Ticket und kann für einen Tag an jeder Haltestelle
zusteigen. Da Plymouth, wie schon erwähnt, im Zweiten Weltkrieg ziemlich
zerstört wurde, wurde vieles anschließend ziemlich unattraktiv wieder
aufgebaut. Wer nicht gerade einkaufen möchte, muss auch nicht unbedingt
die City besuchen. |
18.09.2003 - Seetag
Sonnenuntergang
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Auch unser 3. Seetag verwöhnte uns wieder mit einem
Sonnenuntergang. |
19.09.2003 Santander Spanien
Santander
:: Schiff
und Hafen ::
Ausfahrt
Santander ... wo der Adel der Sommerhitze entflieht.
Kantabrien, spanische Provinz. Hier hat noch die Mutter Natur das Sagen. An
der Küste findet man wunderschöne Buchten und romantische Fischerdörfer. In den
Bergen leben Bären, Wölfe und Adler. In den Flüssen tummeln sich Lachs und
Forelle. Dazwischen wechseln sich grüne Hügel und Täler ab. Paradiesische
Verhältnisse. Und Santander liegt mittendrin. Weshalb die Stadt mit eigenem
Strand zur traditionellen Sommerenklave des spanischen Königshauses avancierte.
Und wo der Adel residiert, ist auch das Geld zu Hause. Bankpaläste neben
Herrschaftshäusern. Der bedeutende Hafen trägt sehr zum wirtschaftlichen Gewicht
des Standortes Santander bei. Doch von dem hektischen Alltagsbetrieb merkt man
am Strandgebiet von Playa del Sardinero wenig. Hier liegen die Ruhe suchenden
Besucher goldrichtig: Die kilometerlangen Strandanlagen mit Casino, Zoo und
Golfanlage gelten als die gepflegtesten von ganz Spanien. Und die Promenaden an
der Bucht, die sich zum Osten hin weitet, präsentieren die spanische Lebensart
in Reinkultur.
 |
Als wir in Santander ankamen, lag der Hafen mit seinen
Schiffen noch im dichten Nebel, der sich nur langsam lichtete, um einem
sonnigen und warmen Tag platz zu machen. |
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Wir schlenderten gemütlich an der Promenade bis zum
Badestrand entlang.
Kurz vor dem Badestrand besuchten wir ein schönes Meerwasseraquarium.
Es machte viel Spaß, den vielen Fischen in dem riesigen Becken
zuzuschauen. |
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Bei der Ausfahrt fuhren wir noch ein Stück an der Küste
und dem Strand von Santander vorbei. |
20.09.2003 -
La Coruña Spanien
La Coruña ::
Schiff
und Hafen
"Das Obst ist gut und die Brunnen sind klar ...".
Das mit dem Obst und den sauberen Brunnen ist nicht alles: "Das Land ist
voller Wälder, Roggenbrot und Apfelwein, Vieh und Pferde, Milch und Honig sind
reichlich vorhanden". So nachzulesen im ersten Reiseführer der Geschichte, dem
Codex Calixitinus von 1139. Diese Beschreibungen haben auch heute nichts an
Aktualität eingebüßt. Galicien gilt bis heute als die Destination für den Natur-
und Kultururlaub. Auch als kulinarisches Ziel, denn Tapas, die kleinen
verführerischen Leckereien, sind hier ebenfalls reichlich vorhanden. Zudem
genießt die auf Meeresfrüchte spezialisierte Küche der Region große Bekanntheit.
La Coruña, Hauptstadt der Provinz Galicien in Spaniens grünem Norden, ist
Zentrum der wildromantischen Küste Rias Atlas. Vom historischen Hafen der Stadt
legte 1588 die Armada Richtung England ab. Nahe dem Hafen fällt eine
Besonderheit auf: verglaste Balkone und Hunderte von Fenstern lassen La Coruñas
Spitzname "Kristallstadt" durchblicken. Die Promenade ist die längste Europas
und führt entlang der Küste fast um die ganze Stadt. Hier liegt auch das
"Schloss San Anton" auf einer vor gelagerten Insel.
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Gerne wären wir mit der Straßenbahn an der Promenade
entlang gefahren. Doch diese war bis auf den letzten Platz besetzt. So
machte wir uns also zu Fuß auf den Weg.
Als weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt erhebt sich der
Leuchtturm "Torre de Hercules", der sogar im Wappen der Stadt zu finden
ist. |
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Wir lagen mit der Arosa ziemlich zentral im Hafen.
Somit mussten wir keinen großen Weg in die Stadt zurücklegen. |
21-22.09.2003 - Lisabon Portugal
Ein- und Ausfahrt ::
Schiff
und Hafen ::
Lissabon
Lissabon - Weiße Stadt auf sieben Hügeln.
In Lissabon wird jeden Abend der Weltschmerz besungen bis kein Auge trocken
bleibt. Fado heißt dieser Herz zerreißende Schicksalsgesang. Und vom Leid können
die Bewohner tatsächlich ein Lied singen: Zu Allerheiligen 1755 zerstörte ein
Erdbeben die halbe Stadt. Dann schwappte eine riesige Flutwelle über das, was
noch übrig geblieben war. Und die zum Gedenken an die Toten entzündeten Kerzen
verursachten am Ende noch einen Großbrand. Zum Glück griffen die Bürger damals
nicht zur Gitarre sondern zur Schaufel und öffneten ein Kapitel der Erneuerung
in der bewegten Geschichte von Lisboa.
Lissabon ist auch heute noch lebende Geschichte. Egal ob mit der aus den 30
Jahren stammenden "Eléctrico", oder zu Fuß, der Besucher gewinnt schnell den
Eindruck, als träte er in jedem Stadtteil in ein anderes Jahrhundert. Das
"romantische" Lissabon der malerisch verwinkelten Viertels Alfama - oben
trocknet die Wäsche vor den Fenstern, unten rattert die berühmte
Straßenbahn-Linie 28 vorbei. Die nach dem verheerenden Erdbeben neu aufgebaute
Unterstadt Baixa, deren Straßen einst im Schachbrettmuster nach Zünften geordnet
wurden. Die stuckverzierten Fassaden des mondänen Modeviertels Chiado mit dem
legendären Kaffeehaus "Brasileira". Oder der westliche Stadtteil Bélem mit den
unvergleichlichen Prachtbauten aus dem 16. Jahrhundert. Es verkehren sogar
Aufzüge zwischen der Ober- und Unterstadt, wie der "Elevator de Santa Justa".
Die Burg Sao Jorge ist das älteste Bauwerk der Stadt und gut erhalten. Beim
Wiederaufbau der vom Erdbeben fast vollständig zerstörten Festung war nicht
immer die historische Vorlage zugrunde gelegt worden, doch das Ergebnis
überzeugt. Die Zinnen und und Wehrtürme reizen zu einer Kletterpartie und bieten
einen perfekten Rundblick über das Zentrum von Lissabon.
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Beeindruckend war das Einlaufen in Lissabon. Nachdem wir davor ziemlich dichten Nebel hatten, kamen wir später
an als geplant. Kurz vor Lissabon lichtete sich jedoch der Nebel plötzlich. So konnten wir das recht imposante Küstenpanorama
bestaunen. Spannend war auch die Fahrt unter der Brücke, die beide Ufer
miteinander verbindet. Es fehlten nur wenige Zentimeter, bis der
Signalmast des Schiffes die Brücke berührte.
Im Ausdruck dramatisch, im Ausmaß geradezu wuchtig. So schlägt einen
beim ersten Anblick das "Entdeckerdenkmal" in seinen Bann. Der 54 Meter
hohe Turm mit dem zum Tejo weisenden Schiffsbug würdigt den 500.
Todestag von Heinrich dem Seefahrer. Das Äußere zieren berühmte Personen
aus dem Zeitalter, als Portugal noch ein Weltreich war. |
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Da wir, wie in jedem Hafen, warten mussten, bis das Schiff von den Behörden freigegeben wurde, konnten wir erst ab ca. 17:00 Uhr
zur ersten Besichtigung das Schiff verlassen. Erster Anlaufpunkt war die Straßenbahn Nr.
28. Dazu mussten wir erst ein Stück
bergauf gehen, um an die erste Haltestelle zu kommen. Leider, so erfuhren wir von Einheimischen, fährt die Straßenbahn
nicht wie üblich ihre Route durch die engen, verwinkelten Gassen Lissabons. Grund dafür war wahrscheinlich der Einbruch eines
Hauses, der die Strecke unpassierbar machte. Deshalb mussten wir noch ein kleines Stückchen weiter den Berg rauf zur nächsten
Haltestelle. Von dort konnten wir dann zwar mit der Straßebahn fahren, aber leider eine nicht ganz so attraktive Route.
Da es dann schon ziemlich schnell dunkel wurde, kehrten wir nach einem kurzen Orientierungsspaziergang auf das Schiff zurück.
Am nächsten Tag fuhren wir mit unserem Entdeckungsspaziergang fort. Erstes Ziel war der Aufzug, der die Unterstadt mit der
Oberstadt verbinden. |
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Auch in Lissabon lagen wir wieder ziemlich zentral in
Stadtnähe. Schön anzusehen war die Arosa Blu hell beleuchtet in der
Abenddämmerung. |
Fazit: Von Lissabon waren wir schon etwas enttäuscht. Nachdem wir einige Fernsehsendungen
über Lissabon gesehen haben, war die Erwartungshaltung ziemlich groß. Es gibt zwar schon einige nette Ecken und Gebäude,
doch der ungepflegte, heruntergekommene und auch teilweise dreckige Eindruck der Stadt überwiegte. Sicherlich ist
dies nur aus touristischer Sicht zu sehen. Denn die finanziellen Probleme, die die Einwohner Lissabons haben, verhindert
einfach die Renovierung vieler Gebäude.
23.09.2003 -
Cádiz Spanien
Cádiz ::
Schiff
und Hafen
Cádiz - wo sich die Welt einst die Türklinke in die Hand gab.
Als Zentrum des Handels von den Weltmächten heiß begehrt, als europäisches
Tor zur neuen Welt goldrichtig positioniert, als Sprungbrett nach Afrika bestens
geeignet. Cádiz hat alles, was ein Brennpunkt der Geschichte zum beständigen
Brodeln braucht. von 3000 Jahren von den Phöniziern gegründet, ist Cádiz die
älteste Stadt Europas, die heute noch bewohnt ist. Und die Landschaft
Andalusiens rundum wirkt, als habe der Schöpfer hier sämtliche Schätze der Natur
auf einmal ausgeschüttet. Sogar das Licht de Sommers wirkt an der Costa de la
Luz heller und klarer.
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Die Altstadt von Cádiz wirkt afrikanisch - mit engen
Gassen, kleinen Plätzen und weißen Flachdachhäusern. Früher stapelten
die Phönizier ihre Silber und Zinnvorräte hier. Und Christoph Kolumbus
lud tonnenweise Gold und Silber ab. Heut gilt das "Museum für
Archäologie und Schöne Künste" in der Akademie von Cádiz als der wahre
Schatz der Stadt. Das Oratorium von "St. Felipe Neri" mit seiner
wunderschönen Fassade liegt auf dem Weg zum Turm "Torre Tavira", einem
alten Wachturm, dessen "Camara oscura" (ein Spiegel von zwei Metern
Durchmesser) einen Rundblick auf die Stadt ermöglicht. Die Kathedrale
mit ihrer Goldkuppel und der Barockfassade erinnert an ein an Land
gezogenes versteinertes Schiff. In Cádiz hat eben alles mit dem Meer zu
tun. Auch hier verschafften wir uns einen ersten Eindruck mit einer
Stadtrundfahrt in einem offenen Doppeldecker. Schon bald war uns klar:
Cádiz ist eines der schönsten Städte, die wir je besucht haben! |
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Die Arosa Blu hinter Palmen im Hafen von Cadiz - ein
herrlicher Anblick. |
25.09.2003 - Barcelona Spanien
Barcelona ::
Schiff und
Hafen :: Abschied
Barcelona - wo Fassaden wie Pflanzen ranken.
Barcelona ist die Stadt, die sehr auf ihr Äußeres achtet. Hier hat die
Moderne Tradition - selbst wenn das wie ein Widerspruch klingt. Deshalb wird in
der katalanischen Hauptstadt mit allen ihren Bauwerken der Romantik, Gotik und
Renaissance ausgerechnet die Architektur der jüngsten Vergangenheit verehrt.
Diese Gebäude scheinen nach den Gesetzen der Natur gewachsen zu sein. Besonders,
wenn sie den genialen Federstrich Antoni Gaudi tragen. Dank seiner Entwürfe ist
Barcelona heute so unverwechselbar wie seine Bewohner, die weder Spanier noch
Katalanen sondern "Barcisto" sind.
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Wir haben eine 2-3 stündige Stadtrundfahrt gemacht, die
die beste Annäherung an Barcelona ist. Von der Panoramastraße "Olympic
Ring" über den "Montuic" - hier fanden 1992 die Olympischen Spiele statt
- hat man den besten Blick über die City und kann das nächste Ziel
anvisieren: den Pracht-Boulevard "Passeig de Fracia" mit den von Gaudi
entworfenen Straßenlaternen. Oder "Las Ramblas", eine zwei Kilometer
lange Ansammlung von Geschäftsgalerien, Straßencafes, Theatern,
Tapas-Bars, Blumenständen, Schuhputzern, Straßenkünstlern und Flaneuren.
Über den "Plaza de Cataluna" geht es zum "Gotischen Viertel" (Barrio
Gotico), einem der ältesten Teile Barcelonas mit der gotischen
Kathedrale, die zwischen 1298 und 1450 konstruiert wurde. Die Fassade
und die 90 Meter hohe Kuppel entstanden allerdings im 19. Jahrhundert.
Gaudis Wohnhäuser haben einen sehr futuristischen Anspruch. So
erinnert die Fassade des "Casa Batllo" an die Außenhaut eines Reptils
oder Drachen, selbst die Wände sind geschwungen und scheinen mit Leder
bezogen zu sein. "La Pedrera" (übersetzt mit Steinbruch - eigentlich
Casa Mila) gilt als Meilenstein der modernen Architektur, die
unregelmäßig gerundeten Außenmauern erinnern an Sanddünen. Gaudis
Zeitgenossen allerdings fanden das Haus zu skurril, daher der Spitzname.
Etwas außerhalb des Zentrums befindet sich die Kathedrale "Sagrada
Familia". Nach den Plänen von Gaudi sollten auf den Emporen 1500 Sänger,
700 Kinder und 5 Orgeln Platz finden. Leider verstarb er vor Vollendung
dieses gigantischen Gotteshauses. |
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Unsere Anlegestelle war etwas weit weg von der City.
Deshalb mussten wir den Linienbus, der direkt ab dem Hafen fuhr, nehmen.
Dies war aber kein Problem. Im Hafen haben wir dann auch
"Schwesternschiff" die AIDA Vita gesehen, die kurz vor uns mit Ziel
Mallorca auslief. |
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Kurz vor der Ausfahrt aus Barcelona verabschiedete sich
der Kapitän und seine Mannschaft von den Gästen mit einem Glas Sekt.
Kurz fasste er dabei noch mal die Ereignisse der letzten zwei Wochen
zusammen. |
Nachdem wir schon früh morgens in Palma de Mallorca angelegt hatten, hieß es Abschied nehmen:
Wir wurden ca. 7:30 Uhr mit dem Bus abgeholt, der uns zum Flughafen fuhr. Um 9:35 Uhr ging es mit Thomas Cook
zurück nach Stuttgart. Dort nahmen wir uns einen Mietwagen, um wieder nach Hause zu fahren.
Fazit:
Alles in allem eine wunderschöne Reise, bei der alles stimmte.
Das Schiff, die Betreuung bzw. Service auf dem Schiff, super Essen, ansprechendes Unterhaltungsprogramm an Bord,
die Route und auch die Organisation von Seetours (z.B. Abreise - Transfer zu Flughafen)
war einfach perfekt.
Eine empfehlenswerte Reise!
Quelle: Ausflugsprogramm der Arosa Blu