Eine unserer Reisen führte uns 2008 nach Fanø, die nördlichste Insel im
Wattenmeer.
Anreise
Die
Anreise erfolgte über Esbjerg mit der Fähre nach Nordby. Die Überfahrt
dauerte ca. 12 Minuten. Der Preis von 55 € für die Hin- und Rückfahrt
ist jedoch nicht gerade billig. So überlegt man sich natürlich zweimal,
ob man die Insel für einen Ausflug verlässt. Wobei die Tagestickets
etwas günstiger sind.
Unser Ferienhaus
Das im Jahr 2007 gebaute Haus liegt auf einem 2000 m² großen Grundstück
und machte einen sehr gepflegten Eindruck.
Das ist die Beschreibung des Hauses lt. Novasol:
Attraktives Qualitätshaus in der Nähe des Strandes von Fanø Bad. Es
liegt auf einem herrlichen Dünengrundstück, das direkt an den Golfplatz
von Fanø Bad grenzt. Das zweigeschossige Haus ist spannend eingerichtet
und verfügt über eine einmalige Aussicht von der Wohnstube und dem
großen Balkon im ersten Stock. Es ist praktisch eingerichtet und mit
einer Gästetoilette, einem großen Badezimmer mit Whirlpool und einer gut
ausgestatteten Wohnküche mit Zugang zu Terrassen ausgestattet.
Nichtraucher-Haus. Küche: El -Herd, Geschirrspüler, Kühlschrank,
Dunstabzug, Tiefkühlschrank, 80 L Mikrowelle, Kaffeemaschine und
Staubsauger. Wohnzimmer: 1-TV Parabol deutsch und skandin., Internet, DVD, Stereoanlage und
CD, Nichtraucher-Haus, gratis Internet-Anschluss. Aussenanlage: Parkplatz in der Nähe (2 Parkplätze),
offene und überdachte Terrasse,
Gartenmöbel und Grill. Sonstiges: Haustiere nicht erlaubt, Whirlpool 2 Personen, Waschmaschine
und Trockner.
Fanø Bad
Unser Haus lag in Fanø Bad. Fanø Bad, früher
Fanø Nordsøbad, wurde schon 1890 als Dänemarks erster internationaler
Badeplatz bezeichnet. Obwohl die alten Badhotels schon längst abgerissen
sind, findet man dort noch einige sehr alte und mondäne Gebäude. Auch die älteste und einzige Links Golfbahn "Fanø Golflinks" liegt in
Fanø Bad.
Am
Fanø Bad Strand kann man kilometerlange Spaziergänge unternehmen. Von
dort kommt man am Strand entlang sowohl zu Fuß, als auch mit dem Auto
nach Rindy. Selbst der Linienbus fährt dort im Sommer seine Tour.
In den kleinen Wassertümpel am Strand baden die Vögel.
Bei gutem Wind lassen viele ihre Drachen mit ihren tollen Farben und
Formen in die Lüfte steigen.
Nordby
Nordby ist die Hauptstadt von Fanø und hat ca. 2.800 Einwohner. Im Hafen
von Nordby
legt auch die Fähre an.
Nordby ist noch stark geprägt aus der Seefahrerzeit, denn dort lag Ende des 19. Jahrhunderts die
zweitgrößte Flotte von Handelsschiffen. Die Vergangenheit ist mit den
alten, teilweise zwei- bis dreihundert Jahren alten Häusern noch sehr
präsent. Auch die kleinen und verwinkelten Gassen haben sich über die
Zeit kaum verändert.
Sønderho
Sønderho an der Südspitze Fanøs, ist mit seinen 328 Einwohnern
sicherlich eines der schönsten Dörfer Dänemarks. Ein Besuch ist ein Muss
für jeden Urlauber. Beim Bummeln durch die kleinen krummen Gassen
konnten wir viele schöne und bunte Häuser bewundern. Diese sind meist
aus dem 19. Jahrhundert und noch sehr gut erhalten. In Sønderho gibt es
auch eines der führenden Gourmet-Restaurants Dänemarks: der Sønderho
Kro.
Optimaler Ausgangspunkt für einen Spaziergang ist der Parkplatz an der
Sønderho Kirche, die man auf jeden Fall besuchen muss. Den Bezug zur
Seefahrt kann man in ihrem Inneren nicht übersehen. Dort hängen nämlich,
mit insgesamt 15, die meisten Kirchenschiffe Dänemarks.
Die
Sønderho Mühle stammt aus dem 18 Jahrhundert und ist fast unverändert
erhalten geblieben. Bei unserem Besuch war sie leider nicht zugänglich.
Es soll jedoch dort auch heute noch Mehl gemahlen werden.
Auch
am Sønderho Strand sind schöne Spaziergänge möglich. Der schönere
Sandstrand ist jedoch zwischen Fanø Bad und Nordby.
Bei unserem Besuch der
Sønderho Vogelkoje waren entsprechend der Jahreszeit leider keine
Wildenten da. Eine Vogelkoje ist eine angelegte Falle, die aus einem
großen Teich und überdeckten Fankanälen besteht. Dort wurden früher
Wildenten gefangen, bis eine Änderung des Jagdgesetzes den Gebrauch von
Vogelkojen verbot. Später wurde die Vogelkoje vom Institut für
Wildbiologie betrieben und bis 1992 zur Beringung der Vögel benutzt. Die
Sønderho Vogekoje ist im öffentlichen Besitz. Der Eintritt ist
kostenlos. Die zweite Vogelkoje (Albue) war leider schon geschlossen.
Sonstiges
Vor allem in den Herbst- und Wintermonaten wird viel Strandgut
angeschwemmt. Meist besteht es aus leeren Muschelschalen, bei denen die
Tiere bereits verwest sind. Hauptsächlich sind es Herzmuscheln oder die
amerikanischen Schwertmuscheln. Auch leere Schneckenhäuser sind
zahlreich vorhanden. Wenn man die Suche und Mühe nicht
scheut, kann man am Strand auch Bernstein finden.
Auf unseren Spaziergängen begegneten wir vielen Vorgärten, die mit
vielen bunten Blumen sehr
liebevoll angelegt waren.
Vor allem morgens und abends war um unser Haus herum "tierisch" viel
los. So bekamen wir unter anderem Besuch von Rehen, Füchsen und Hasen.
Diese kamen teilweise bis an die Tür.
Am Ende unseres Urlaubes beglückte uns dieser schöne farbenfrohe
Regenbogen.
Während unseres Aufenthaltes machten wir einige
HDR-Bilder (High Dnamic Range). Dabei werden von einem Motiv
unterschiedlich belichtete Aufnahmen gemacht und diese anschließend
zusammengefügt. Als Ergebnis bekommt man ein Bild mit sehr hohem
Kontrastumfang.
Panoramabilder
Ein paar kleinere Panoramabilder vom
Sønderho Strand