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Update am 23.11.2013

Urlaubsseite von Iris und Thomas - Dresden 2007

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Dresden 2007

Vom 12.07.2007 bis 17.07.2007 besuchten wir Dresden. Um es vorwegzunehmen: Dresden ist eine wunderschöne Stadt und immer einen Besuch wert. Es gibt neben den vielen Sehenswürdigkeiten tolle Hotels, eine empfehlenswerte Gastronomie mit sehr freundlichem Service und moderaten Preisen. Alle Sehenswürdigkeiten sind bequem zu Fuß oder dem öffentlichen Verkehrsmittel (S-Bahn) zu erreichen.

 

Hotel Radisson Dresden

Hotel Radisson außen Wir haben uns bei unserem Aufenthalt in Dresden aufgrund der sehr guten Kritiken für das Radisson entschieden. Diese Wahl war genau richtig. Es kann mit dem Auto sehr gut erreicht werden und hat einen großen Parkplatz vor dem Haus. Das Hotel liegt in der Nähe der Kreuzkirche und dem Altmarkt, in wenigen Minuten hat man zu Fuß die Innenstadt erreicht. Auch die S-Bahnstation Pirnäischer Platz ist in direkter Nähe. Also ideal als Ausgangspunkt.

 

Hotel Radisson innen Das Hotel ist sehr geschmackvoll eingerichtet und am Service gab es nichts auszusetzen. Das Personal war sehr freundlich immer gerne bereit, behilflich zu sein.

 

Hotel Radission aussen Das restaurierte ehemalige Gewandhaus hat über 90 im Biedermeierstil eingerichtete Zimmer und Suiten in verschiedenen Größen. Es gibt Allergiker- und behindertengerechte Zimmer, zudem ist ein Internetanschluss vorhanden.

 

Frauenkirche Die Frauenkirche war das Meisterwerk des Ratszimmermeister Georg Bähr und entstand von 1726-1743. Die 95 m hohe und 23,5 m breite Kuppel wurde zum Wahrzeichen des protestantischen Stadt. Jahrzehntelang eine Ruine, Mahnmal für die Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg, begann 1993 der umstrittene Wiederaufbau. Ende Oktober 2005 wurde die rekonstruierte Frauenkirche eingeweiht.

 

Frauenkirche Unterkirche Die Unterkirche wurde vor dem eigentlichen Wiederaufbau der Frauenkirche restauriert. So konnten dort im Vorfeld schon Gottesdienste und Konzerte stattfinden.

 

Frauenkirche Altar Der Altar (ursprünglich von Johann Christian Feige) wurde aus den Trümmern geborgen und trotz seiner Beschädigungen wiederverwendet. Abgebildet sind dort unter anderem Jesus am Ölberg, Moses mit Gesetzestafeln, Paulus mit Schwert und Buch, Philippus mit Kreuz und Aaron mit Brustpanzer.
Eine Rekonstruktion der alten Orgel von Gottfried Silbermann aus dem Jahr 1736 war aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich. So entschied man sich für eine Orgel der Straßburger Orgelmanufaktur Daniel Kern, die im September 2005 fertig gestellt wurde.
Der Altar und die Orgel bilden ein harmonisches Gesamtbild.

 

Bei der Frauenkirche Rund um den Neumarkt bei der Frauenkirche wurde in den letzten Jahren sehr viel gebaut. Die dabei entstandenen Häuserzeilen entsprechen weitgehend den Grundrissen vor der Zerstörung Dresdens. So entstanden z.B. mehrere Hotels mit Geschäften, Restaurants und Bars. Auch die Salomonis-Apotheke wurde wieder neu errichtet. Dort war einst Fontane Apothekergehilfe und Friedrich Adolf Struve erfand dort das künstliche Mineralwasser.

 

Kreuzkirche Die Kreuzkirche wurde von 1764 bis 1792 errichtet und gehört mit 3.500 Plätzen zu einer der größten evangelischen Kirchen Deutschlands. Der 92m hohe Turm kann man besteigen, dort befindet sich auch das zweitgrößte Geläut Deutschlands mit 5 Glocken.

 

Hofkirche Die Hofkirche St. Trinitatis ist mit 5.000 m² die größte Kirche Sachsens und wurde zwischen 1738 und 1755 errichtet. Auf den Balustraden befinden sich 78 Skulpturen von Lorenzo Matielli. Im Inneren befindet sich das von Anton Raphael Mengs geschaffene größte deutsche Altarbild "Himmelfahrt Christi". Hier befindet sich auch die letzte und größte Silbermannorgel, an der der berühmte sächsische Orgelbauer von 1750 bis 1753 gebaut hat. In der Gruft befinden sich Sarkophage der Wettiner.

 

Residenzschoss Das wieder aufgebaute Residenzschloss wurde über mehrere Jahrhunderte immer wieder erweitert und verändert und im 17. Jahrhundert als vierflügelige Renaissanceanlage umgebaut. Auffällig ist vor allem der Hausmannsturm, der als größter Turm Dresdens dient. Das Schloss beherbergt das "Grüne Gewölbe", die ehemalige Schatzkammer Augusts des Starken.

 

Stallhof Langer Gang Im Stallhof fanden einst Turniere und Hetzjagden zur höfische Belustigung statt. Heute dient er als Kulisse für Theateraufführungen und für "Churfürstliche Turniere" in historischen Gewändern. Zum Hof in gibt es einen prächtigen Arkadengang (Langer Gang) mit toskanischen Säulen.

 

Fürstenzug An der Außenseite in der Augustusstraße befindet sich der Fürstenzug der Wettiner, ein 102 m langes Wandbild aus Meissner Porzellanfliesen. Es präsentiert die 800-jährige Geschichte des sächsischen Herrscherhauses auf fast 25.000 Kacheln.

 

Zwinger Der Zwinger ist ein weltberühmtes spätbarockes Kunstwerk, das von Matthäus Daniel Pöppelmann aus Wesfalen gebaut wurde. Ursprünglich diente er als "Festplatz unter freiem Himmel" für den Staatsbesuch des dänischen Königs im Jahre 1709. Am Zwinger wurde über zwei Jahrzehnte gebaut, die Sempergalerie wurde erst mehr als hundert Jahre später hinzugefügt. Im Hof befinden sich Galerien und Pavillons in spiegelbildlicher Anordnung. Die Glocken im Glockenpavillon sind aus Meissener Porzellan und spielen zu festen Zeiten. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Kronentor mit der vergoldeten Königskrone und das Nymphenbad.

 

Semperoper Die Semperoper gilt als eines der schönsten und traditionsreichsten Opernhäuser der Welt. Es ist das zweite Opernhaus von Gottfried Semper. Er lieferte 1870 die Pläne aus Wien, sein Sohn Manfred leitete den Bau von 1871 bis 1878. 1945 wurde die durch einen Bombenangriff zerstört. Nach einer historisch getreuen Rekonstruktion wurde sie 1985 wieder eröffnet. Die Semperoper dient auch als nächtlich beleuchtet Kulisse für eine Bierwerbung.

 

Beim Altmarkt Auf dem Altmarkt, ein großer Platz, findet im Winter der bekannte Weihnachtsmarkt statt. Der Dresdner Strietzelmarkt gehört zu den ältesten Weihnachtsmärkten Dresdens. Er soll schon 1434 stattgefunden haben. Seit dem 23.04.2007 werden dort archäologische Untersuchungen durchgeführt. Anlass für die Maßnahme ist der Bau einer Tiefgarage unter dem Altmarkt.  Um den Altmarkt herum befinden sich die Kreuzkirche, der Kulturpalast und die in den 1950er Jahren gebauten Häuserzeilen im "Stalinbarock" an der Ost- und Westseite. Dort befindet sich auch die Altmarktgalerie, ein modernes Einkaufszentrum auf mehreren Etagen und über 100 Läden.

 

Kunstakademie Der monumentale Bau der Kunstakademie mit dem reichen Figurenprogramm wurde um 1890 nach Plänen von Constantin Lipsus gebaut. Auffallendstes Detail ist die Glaskuppel des Kunstvereins, auch Zitronenpresse genannt. Auf der Kuppel befindet sich eine geflügelte Figur (Fama bzw. Nike). An der Hochschule lehrten bekannte Künstler mit internationaler Anerkennung, wie z.B. Canaletto, Gottfried Semper, Otto Dix, Ludwig Richter, Gotthard Kuehl und Oskar Kokoschka.

 

Sekundogenitur Die Sekundogenitur ist die ehemalige Brühlsche Bibliothek. Heute beherbergt es eine Gaststätte.

 

Brühlsche Terrasse Die Brühlsche Terrasse ist heute die beliebteste Flaniermeile Dresdens. Sie ist vom Schlossplatz über die große Freitreppe zu erreichen, die von vier Figurengruppen gesäumt werden, die die vier Tageszeiten darstellen. Die Brühlsche Terrasse ist als Gartenanlage des Grafen Brühl Mitte des 18. Jahrhundert entstanden. Bis 1814 durften auf der Terrasse nur Adlige spazieren gehen. Östlich gelegen befindet sich der Brühlsche Garten.

 

Münzgasse Die Münzgasse ist die Gastronomie- und Flaniermeile zwischen Frauenkirche und Terrassenufer. Hier reihen sich auf beiden Seiten Restaurants, Kneipen und Bistros mit ihren Terrassen aneinander.

 

Elbufer Die Elbe und das Elbufer ist ein Stück Lebensgefühl für die Dresdner. Die Elbwiesen werden von den Einwohnern zum Sonnenbaden, Spazierengehen, Sport und Feiern intensiv genutzt. Alljährlich finden dort im Sommer die Filmnächte statt. Das Elbufer ist auch Ausgangspunkt für viele Ausflüge mit den Schiffen der Sächsischen Dampfschifffahrts GmbH.

 

Albertbrücke Die 316 m lange Albertbrücke ist eine von 4 Elbbrücken der Dresdner Innenstadt, wurde 1877 gebaut und benannt nach König Albert von Sachsen.

 

Yenidze Eines der ungewöhnlichsten Gebäude in Dresden ist sicherlich Yenidze (benannt nach einem türkischen Anbaugebiet). Das Gebäude, das wie eine Moschee aussieht, war früher eine Zigarettenfabrik. Es wurde von dem Dresdner Fabrikanten Hugo Zietz in Auftrag gegeben und von 1907 bis 1912 von Martin Hammitzsch gebaut. Der Bau besteht aus Minaretten, die die Aufgabe hatten, die Belüftungsschächte und den Schornstein zu verkleiden und einer 62 Meter hohen gläsernen Kuppel. Vor allem in der Abendsonne ein toller Anblick!

 

Stadtbild Beeindruckend ist immer wieder das Stadtbild von Dresden, das man von den unterschiedlichen Standorten betrachten kann.

 

Weißer Hirsch Weißer Hirsch nennt sich ein nobles Villenviertel im Osten der Stadt. Der Ort ist Wohnsitz wohlhabender Bürger und bietet eine tolle Aussicht auf das Elbtal. Am besten ist der Blick vom Ausflugslokal Luisenhof oder der Bergstation der Standseilbahn. Der Name geht wahrscheinlich auf ein ehemaliges gleichnamiges Gasthaus zurück. Bekannt wurde der Weiße Hirsch auch als Kurbad. Ende des 19. Jh. gründete der Arzt Heinrich Lahmann ein Sanatorium. Hier stand die naturheilkundliche Behandlung  mit Rohkost, frischer Luft und Bewegung im Vordergrund.

 

Standseilbahn Die Standseilbahn wurde mehrfach modernisiert und gilt als eine der ältesten in Europa. Sie verbindet seit 1985 das Viertel Weißer Hirsch mit der Talstation in Loschwitz. Der Höhenunterschied zwischen den beiden Stationen betrag 95 Meter. Die beiden Wagen begegnen sich auf der eingleisigen Strecke in der Mitte.
Es gibt auch noch eine Schwebebahn, die von Loschwitz hinauf nach Brühlau führt. Die Bahn wurde 1901 in Betrieb genommen und ist die älteste ihrer Art.

 

Loschwitz Blaues Wunder Das Blaues Wunder in Loschwitz ist eine 3500 t schwere stählerne Hängebrücke, die schon 1893 in Betrieb genommen wurde. Sie bekam sogar eine eigene Sondermarke der Post. Über die Namensgebung gibt es verschiedene Geschichten. Eine davon erzählt, dass die Brücke früher grün gestrichen war, jedoch der gelbe Farbanteil nicht lichtecht war. So ist die Farbe so schnell verblichen, dass nur noch das Blau übrig blieb. So könne man sein blaues Wunder erleben. Aber ob das stimmt ...?

 

Schloss Albrechtsberg Auf dem Rückweg vom Weißer Hirsch machten wir noch einen Besuch beim Schloss Albrechtsberg. Es ist eines der drei Elbschlösser, die sich am Elbufer aneinanderreihen.

 

Innere Neustadt Die Neustadt teilt sich in zwei Bereiche auf. Die Äußere und die Innere Neustadt. Die Innere Neustadt, auch Neue Königsstadt genannt liegt zwischen dem Elbufer und Albertplatz. Hauptanziehungspunkte in diesem barocken Viertel sind die Einkaufsmeile Königstraße, das Japanische Palais, das Hotel Bellevue und die Dreikönigskirche.

 

Innere Neustadt Dreikönigskirche Die barocke Dreikönigskirche wurde von 1732 bis 1739 erbaut. Erst im 19. Jh. kann der ca. 90 m hohe Turm dazu. Der Baumeister der Frauenkirche, Georg Bähr hat den Innenraum der Kirche gestaltet.

 

Innere Neustadt Goldener Reiter Der goldene Reiter am Neustädter Markt zeigt August den Starken als römischen Imperator. Dieses Reiterdenkmal steht seit 1736 auf einem Sockel und ist mit Blattgold überzogen. Es ist wohl die bekannteste Skulptur Dresdens.

 

Innere Neustadt Canalottiblick Eine weitere Attraktion des Viertels ist der sogenannte Canalottiblick. Von dem Hügel neben dem japanischen Palais bietet sich der berühmte Canalottiblick auf die Stadtsilhouette Dresdens. Bernardo Bellotto, der auch Canaletto genannt wurde, malte 1748 das Bild "Dresden vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke".

 

Äußere Neustadt Die Äußere Neustadt ist vorwiegend im Vorkriegszustand erhalten und war schon zu DDR-Zeiten ein heruntergekommenes Arbeiterviertel. Wer es sich leisten konnte, zog von hier weg. Statt dessen wohnten dort immer mehr Künstler, Studenten aber auch Aussteiger, Alternative, Unangepasste und Verweigerer. Es waren meist die, die sich nicht ins sozialistische Raster fügen wollten. Nach der Wende wurde ein Sanierungsplan erstellt. Seitdem wurde dort vieles renoviert.

 

Äußere Neustadt Kunsthofpassage Ein schönes Beispiel ist die Kunsthofpassage. Diese verteilt sich auf mehrere Hinter- bzw. Innenhöfe, die künstlerisch gestaltet sind und in denen es Geschäfte, Boutiquen und Kneipen gibt. Die Künstler haben weiterhin die Fassaden phantasievoll gestaltet. Es gibt dort z.B. Giraffen an den Häuserwänden oder auch Trompeten in Verbindung mit einem Fassaden-Wasserspiel, womit ein Ambiente á la Hundertwasser geschaffen wurde. Die Kunststoffpassage besteht insgesamt aus 4 Innenhöfen, die Hof der Fabelwesen, Hof der Elemente, Hof des Lichts und Hof der Metamorphosen heißen.

 

Äußere Neustadt Lutherkirche Die Martin-Lutherkirche-Kirche wurde aus Sandstein ab 1883 erstellt und gehört mit ca. 1.400 Sitzplätzen zu den großen Kirchen Dresdens.

 

Welterbetour Rundfahrt Die Welterbetour mit der Pirna, einem Schaufelraddampfer der Sächsischen Dampfschiffahrt führte uns durch das von der UNESCO als Welterbe aufgenommene Dresdner Elbtal von Dresden Richtung Übigau, Pillnitz und wieder zurück.

Vorbei an der Dresdner Altstadt, Schloss Übigau, an den drei Elbschlössern Schloss Albrechtsberg, Lingner Schloss (Villa Stockhausen) und Schloss Eckberg, ehemalige Elbdörfer Blasewitz und Loschwitz, Blaues Wunder, Kirche "Maria am Wasser" und dem Schloss und Park Pillnitz. Eine wunderschöne Fahrt.

 

Einige Hotels In Dresden gibt es natürlich neben dem Radisson noch viele weitere Hotel, so z.B. das Hilton, Maritim, Steigenberger und das Kempinski Taschenbergpalais.

 

Einige Gaststätten Die gute Gastronomie habe wir eingehend ja schon erwähnt. Besucht haben wir unter anderem die Brauereigaststätte Waldschlösschen, die Brauereigaststätte Watzke und das Freiberger Schankhaus.

 

Quelle: City Guide: Dresden; DUMONT direkt: Dresden

 

 

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