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Malediven - Meerufenfushi - Meeru Island Resort
25.10.2001 - 08.11.2001
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:: in Gedanken ... ::
Am 25.10.2001 sind wir mit dem Auto nach Oberursel gefahren, um dort unser Auto bei unseren
netten Verwandten zu parken. Danach hat uns die liebe Melanie zum Flughafen
Frankfurt gefahren. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank, Cousinchen! So haben wir
uns die Parkgebühren gespart.
Nachdem wir uns an eine elendig lange Schlange am LTU-Schalter zum Einchecken angestellt hatten und nach
einer Stunde etwa unsere Taschen abgeben konnten (alle guten Plätze waren
natürlich schon lange reserviert!), mussten wir uns noch schnell eine CD in
unserem schottischen Lieblingsrestaurant leisten. Wir hatten nämlich einen
Bungalow mit CD-Player gebucht, aber nicht an CD's gedacht.
Um 20:15 Uhr startete das Flugzeug der LTU dann endlich. Es waren endlose 9 1/2 Stunden. Der
Service und das Essen waren jedoch wider Erwarten ganz ordentlich. Sogar CD's
verkaufen die dort, somit hatten wir nun ganze 4 CD's.
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Nach unserer Landung auf dem International Airport Male bei eher bescheidenem Wetter
mit viel Wolken und Regen (aber warm) war erst mal wieder Anstehen
zur Passkontrolle angesagt. Erstaunlicherweise ging es dann doch ganz flott. Nachdem wir unser Gepäck abgeholt hatten, wurden
wir von einem ITS-Reiseleiter empfangen und in ein Restaurant geführt. Dort
erhielten wir ein Getränk und mussten auf das Schnellboot warten, welches uns
nach Meeru im Nord-Male-Atoll bringen sollte. Nach ca. 30 Minuten war es dann
soweit, wir konnten aufs Schiff. Die Seefahrt dauerte ungefähr 50 Minuten für
ca. 35 km. |
Am Steg von Meeru legte das Schiff an und wir wollten nach dieser langen Reise
endlich in unseren Bungalow. Doch das ging nicht so schnell. Wir standen mit
unseren geschulterten Rucksäcken am Ausgang des Schiffes und mussten warten. Es regnete nämlich in
Strömen, so dass das Hotelpersonal ein paar Regenschirme besorgen musste.
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Mit diesen Regenschirmen bewaffnet mussten wir zur Rezeption laufen. Dort wurden wir
von einer Reiseleiterin von Meier's Weltreisen in Empfang genommen (unser
ITS-Reiseleiter hatte Urlaub). Von ihr wurden uns dann die 'all-inclusive-Armbänder'
angelegt. Unser Gepäck wurde mit unserer Bungalow-Nummer versehen und wir
wurden, nachdem der Regen eine kurze Pause eingelegt hatte, von einem
Angestellten zu unserem Bungalow geführt. Nach einem etwa 12-minütigen
matschigen Spaziergang waren wir endlich am Ziel, vor unserem Wasser-Bungi 527. |
Wir hatten zur rechten Seite sehr nette Nachbarn aus Wales, die bereits am Montag
angekommen waren. Sie berichteten uns, dass sich am Wetter seit ihrer Ankunft
nichts geändert hatte. Natürlich goss es zu diesem Zeitpunkt schon wieder ohne
Ende. Als wir dann unseren Schrank öffneten, mussten wir herzhaft lachen, denn
dort hing, Mann und Frau glaubt es kaum, ein Regenschirm.
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Der Regen hörte den ganzen Tag nicht auf, so dass wir ohne ein schlechtes Gewissen
haben zu müssen, ein kleines Nickerchen machen konnten. Zur Info-Veranstaltung
mussten wir auch mit dem Regenschirm laufen. So eine Info-Veranstaltung wie dort
haben wir noch nie erlebt. Es wurden sämtliche Infos von der Meier's
Weltreisen-Reiseleiterin heruntergeleiert. Danach versuchte diese Reiseleiterin
sehr schnell von der Bildfläche zu verschwinden, jedoch waren einige ganz harte
Mitreisende schneller und erwischten sie trotzdem, um ihr noch einige Fragen zu
stellen. |
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Der Wasser-Bungi war echt klasse. Auf der Landseite ist ein Eingang und auf der
Meerseite ist ein zweiter. Dort gibt es eine Terrasse mit zwei Stühlen und einem
Tisch. Fünf Stufen geht's dann zu einem Plateau, auf dem zwei Liegen mit einem
kleinen Tisch stehen. Nach weiteren 10 Stufen steht man bereits im Wasser (wenn
nicht gerade Ebbe ist). Die Inneneinrichtung des Bungalows war ganz aus Holz und
sehr gepflegt. Die Räumlichkeiten waren großzügig, so dass es einem nicht zu eng
wurde. Das Bad war halb offen mit einer weißen Außenmauer. Ist ein ungewohntes
Gefühl wenn man so aus dem Bad schaut und den Himmel und die Palmen sieht. Und
wenn es beim Duschen regnet, bekommt man teilweise die Regentropfen ab. Nachts
hat man dann auch ab und zu Besucher im Bad. Da verirren sich dann schon mal
Echsen oder Spinnen. |
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Die Unterkünfte waren sehr
gepflegt. Es wurde auch einiges investiert bzw. repariert. An unserer Tür wurde
das schwergängige Schloss ausgetauscht, ohne dass wir dies veranlasst haben. Wie
wir beobachten konnten, stand ein sukzessive Austausch der Matratzen an. |
Wertsachen konnten im Safe an der Rezeption kostenfrei deponiert werden.
Das Personal auf der Insel war sehr freundlich und wir hatten keinen Grund zur Klage.
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Das Frühstück, Mittag- und Abendessen war sehr gut. Wir haben übrigens immer
etwas Leckeres gefunden und sind auch immer satt geworden. Im Gegensatz zu
anderen Reiseberichten müssen wir 'mal etwas richtig stellen, das Essen war
immer gut gewürzt und niemals fad. |
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Am nächsten Tag hatte der Regen dann endlich aufgehört. Es war nur noch ein wenig
bedeckt. Das war aber auch ganz gut so. Wir haben unsere Tauchschuhe angezogen
und sind im Wasser um die Insel spaziert. Das war echt super. Es gibt total
viele schöne Fische und viele Strandkrabben. Das Wasser ist auch nicht
besonders tief, so dass es nicht besonders viel Mühe macht, die Insel zu
umrunden. Wir können nur jedem, der Meeru besuchen will, raten, sich
Tauchschuhe zuzulegen. |
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In der ersten Woche haben wir von unseren vielen Büchern (wir wollten schließlich
keine Langeweile) nicht eines angefasst. Es war einfach viel interessanter, die
Fische und die Strandkrabben zu beobachten. Die ersten Korallen waren nur
ungefähr 5 Meter von unserem Bungi entfernt. Dort wimmelte es nur so von
Fischen. Das Schnorcheln war fantastisch. Außerdem hatten wir ein
Fisch-Pärchen, zwei Riffhaie, mehrere Rochen und eine Moräne, die andauernd
vor unserem Bungi schwammen. Nachts war unser Plateau von unten beleuchtet, so
dass wir sämtliche Tiere fein beobachten konnten. Leider gab es sehr viele
Stechmücken und unser 'Mücken-Abschreck-Mittel' wirkte nicht besonders
abschreckend. Dank Fenistil-Gel hörte das Jucken jedoch ziemlich schnell auf
und die Schwellungen gingen auch zurück. |
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Da wir in anderen Reiseberichten etwas über Flughunde gelesen hatten, waren wir
ständig auf der Suche nach diesen. Eines Tages gingen wir vom Mittagessen quer
über die Insel und fanden endlich ihren Lieblingsbaum. Nun besuchten wir die
Flughunde fast täglich und der Gärtner grinste nach zwei Tagen auch schon,
wenn er uns sah, weil wir dort unter dem Baum immer stehen blieben und die
Viecher beobachteten. Übrigens wer nicht weiß was Flughunde sind: Die sehen aus
wie überdimensionale Fledermäuse :-). |
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Nicht nur unter, sondern auch über Wasser gab es
einiges tierisches zu sehen. |
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Ein Sonnenuntergang auf den Malediven - romantischer
geht es wohl kaum. |
Es bestehen einige Ausflugsmöglichkeiten: Fahrt nach Male, Besuch der Nachbarinsel Dhiffushi,
Inselhüpfen, diverse Schnorcheltouren, Nachtfischen.
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Während der gesamten zwei Wochen haben wir nur einen Ausflug gemacht. Wir sind zur Insel
Dhiffushi, einer Eingeborenen-Insel, gefahren. Die Hinfahrt dauerte ca. 15
Minuten. Dort gibt es ein Becken mit Meerwasser, in dem große und kleine Haie,
eine kleine Schildkröte und mehrere andere Fische zu Hause sind. Der Ausflug
war vom Hotel organisiert, anders kommt niemand auf diese Insel. Normaler
Tourismus ist dort per Gesetz verboten. Unser lustiger englischsprachiger Führer
mit stark französischem Akzent erzählte uns viel interessantes über die
Malediven und ganz speziell von den Bewohnern der Insel Dhiffushi und ihrer
Lebensart. Nachdem wir
einen Inselrundgang hinter uns hatten, war shoppen auf der Shopping-Meile
angesagt (5 wirklich kleine Läden mit jeweils der gleichen Auswahl !!!).
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Auf
der Rücktour lief unser Boot auf ein Riff auf. Alle Ausflügler mussten zuerst
nach vorne gehen und danach wieder nach hinten. Dies wiederholte sich einige
Mal. Das nützte jedoch nichts. Ein
anderes Schiff musste angefordert werden und wir mussten auf dieses umsteigen.
Nach der Entlastung war das Schiff dann wieder fahrtüchtig und konnte zum Hafen
fahren. Durch diese Verzögerung konnten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang auf dem Meer
genießen. Die Rücktour dauerte fast 1 1/2 Stunden. |
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Am 08.11.2001 sind wir um 6.30 Uhr geweckt worden, um 7.00 Uhr ist unser Gepäck
abgeholt worden. Frühstück gab es um 7.30 Uhr. Um 8.00 Uhr ging es dann mit
dem Schnellboot zum International Airport Male. Bevor wir uns zum Einchecken
anstellen konnten, wurde unser ganzes Gepäck durchleuchtet. Auch hier waren die
besten Plätze im Flieger bereits belegt. Unser Handgepäck wurde mehrmals
durchleuchtet und die Pässe mussten wir auch noch öfter vorzeigen. |
Der Rückflug war leider die Hölle. Wir saßen im vorderen Teil der Maschine und hatten
uns schon gefreut, dass wir zu zweit dieses Mal die drei Mittelplätze zur
Verfügung hatten. Doch in diesem Teil der Maschine fiel die Heizung aus. Es war
total kalt. Trotz mehrerer Decken haben wir heftigst gefroren und das 10 Stunden
und 8 Minuten lang !!!
Übrigens benötigt man auf der gesamten Insel kein Bargeld. Man muss für alles
unterschreiben, sogar im hoteleigenen Shop. Unsere Getränkerechnungen waren nie
höher als 13 Dollar. Kaffee und Tee gibt es kostenlos. Deshalb raten wir nur
denjenigen zur Buchung von 'all inclusive', die wirklich sehr viel trinken.
Sollten wir nochmals auf diese wirklich schöne Insel kommen, was wir vorhaben, werden wir
Vollpension und einen Wasser-Bungi buchen.