Eine unserer Reisen führte uns 2007 nach Mallorca.
Anreise
Die
Anreise startete mit kleineren Schwierigkeiten. Wir saßen in Stuttgart
schon im Flieger, als die Durchsage vom Pilot kam, dass wir keine
Startfreigabe bekommen. Grund war starker Nebel auf Mallorca. Dazu kam,
dass dort Sonntags weniger Fluglotsen ihren Dienst tun. So mussten
wir über anderthalb Stunden im Flugzeug warten, bis es endlich los ging.
Hotel RIU Concordia Playa de Palma
Das Hotel Concordia, ein Drei-Sterne-Hotel, liegt an der Playa de Palma,
wenige Kilometer vom Flughafen entfernt. Es wurde im Winter 2005/2006
renoviert, hat 5 Etagen und 410 Betten.
Das Personal war sehr freundlich, das Frühstück ok und das Abendessen,
sagen wir mal, Geschmacksache. Aber da wir ein sehr günstiges Angebot (1
Woche mit Flug für 199 €) hatten, war es kein Problem, abends auch mal
außerhalb des Hotels zu essen.
Das Zimmer war sauber und bot uns ausreichend Platz. Es gab eine
kombinierte Heiz- und Klimaanlage, wobei wir um diese Jahreszeit
natürlich die Heizung bevorzugten. Von großem Vorteil war, dass wir
diese über einen Thermostat selber steuern konnten. Auch ein Safe war
vorhanden, auf den wir immer besonders großen Wert legen.
Playa de Palma
Schon am Tag unserer Anreise hatten wir schönes sonniges Wetter, so dass
wir gleich die Gelegenheit nutzten, auf der Strandpromenade von
Playa de Palma zu bummeln.
Von unserem Zimmer im 5. Stock hatten wir eine tolle Aussicht aufs Meer
und konnten die Sonnenuntergänge richtig genießen.
Mietwagen
Unseren Mietwagen holten wir direkt am Flughafen ab. Wir verzichteten
deshalb auf den Bustransfer zum Hotel.
Windmühlen
Bei unseren Fahrten durch Mallorca begegneten wir immer wieder
Windmühlen. Diese dienten früher (ab dem 15. Jh.) zum Mahlen von
Getreide und sind deshalb überall dort anzutreffen, wo früher Getreide
in größerem Umfang angebaut wurde. Viele Ruinen wurden wieder
restauriert, teilweise beherbergen sie Restaurants oder Museen.
Leuchtturm Cap Blanc
Leuchtturm Cap Blanc
Leuchtturm Cap de ses Salines
Leuchtturm Cap de ses Salines
Colonia Sant Jordi
Colonia Sant Jordi war einst ein verschlafenes Fischernest mir
zahlreichen urigen Fischrestaurants. Heute gibt es im Hotelviertel
zahlreiche große Bauten. An der flachen Felsküste verläuft eine schöne
Promenade die zum Spazieren einlädt.
Port de Pollenca
Port de Pollenca ist dank seiner geschützten Lage einer der wichtigsten
Häfen Mallorcas. Sowohl Fischer als auch das Militär nutze den Hafen.
Die größte Bedeutung hat heute jedoch der Yachthafen, in dem vor allem
die besser verdienenden Spanier ihre Sportboote liegen haben. Die
Engländer entdeckten Port de Pollenca schon sehr früh, so um 1930.
Alcudia
Alcudia blieb bis heute fast vollständig innerhalb ihrer
mittelalterlichen Mauern und bekam von der Unesco das Prädikat
"Kulturerbe der Menschheit".
Wir haben sind dort auf unserer Fahrt nach Cap Formentor jedoch nur
durchgefahren und haben keinen Halt gemacht.
Leuchtturm Cap de Formentor
Der
Leuchtturm auf dem Cap Formentor erhebt sich in in atemberaubender Lage,
hoch über der schroffen Steilküste. Er weist den Schiffen seit 1860 den
Weg. Vor 1951, als der letzte Straßenabschnitt fertig gestellt wurde er
per Boot oder einem serpentinenreichen Pflasterweg versorgt.
Cap de Formentor
Cap Formentor ist mit seinen bizarren bizarren Felsformationen, den
türkisblauen Buchten und den kleinen Sandstränden ein eindrucksvollen
Ausflugsziel. Die 20 km lange Panoramastraße führt von Port Pollenca bis
an die Nordspitze Mallorcas. Auf dem Weg gibt es einige Aussichtspunkte
wie z.B. der Mirador de la Creueta, ein Aussichtsbalkon, von dem die
vorgelagerte Felsinsel Illa Colomer zu sehen ist. Der Blick fällt dabei
aus rund 300 m Höhe in die Tiefe auf die steilen Klippen Els Farallons -
atemberaubend!
Cap Formentor Strand - Platja de Formentor
Das Hotel Formentor steht an einem knapp 500 m langen naturbelassenen
Badestrand mit einem schattigen Kiefernwald. Seit 1929 gehört das
Formentor zu den berühmtesten Hotel der Welt. Inzwischen strahlt die
Nobelherberge den Charme vergangener Jahrzehnte aus. Bei unserem Besuch
war das Hotel geschlossen und man war mit Renovierungsarbeiten
beschäftigt.
Cap de Formentor tierisch
Bei unserem Ausflug konnte man einige tierische Kletterer beobachten.
Leuchtturm Punta Avangada
Leuchtturm Punta Avangada
Leuchtturm Illa d' Allcanada
Leuchtturm Illa d' Allcanada
Arta
Arta ist eine historische Stadt mit weitgehend ursprünglichem Charakter,
die abseits der Touristenströme liegt. Hoch über der Stadt thront die
Burg mit dem Heiligtum Santuari de Sant Salvador.
Leuchtturm Punta des Faryas
Leuchtturm Punta des Faryas
Kloster Lluc
Das
Kloster Lluc liegt idyllisch in einem einsamen Bergtal. Schon vor
Ankunft der Römer galt der dichte Steineichenwald von Lluc als
heidnische Kultstätte. Der als göttlich verehrten Steineiche wurden
magische Kräfte zugeschrieben. In der römischen Zeit behielt der heilige
Hain (lt. lucus) wohl weiterhin sein wichtige rituelle Bedeutung.
Der Name Lucus überdauerte die arabische Zeit als AL-Luc und tauchte
später nach der Reconquista als Luc auf.
Laut einer Legende erklärt sich die Gründung des Klosters allerdings wie
folgt: Ein maurischer Hirtenjunge fand ca. 1250 eine braune
Madonnenfigur. Er brachte die Statue dem Pfarrer von Escorca, der sie in
seine Kirche stellte. Doch schon nach wenigen Tagen war sie verschwunden
und tauchte wieder dort auf, wo sie der Junge gefunden hatte. Der Junge
brachte die Madonna wieder zur Kirche. Doch auch diesmal verschwand die
Madonna wieder. Der Pfarrer begriff, dass die Madonna ihren Ort nicht
verlassen wollte und baute dort eine Kapelle für sie.
Der Besucher wird durch das Creu des Barracar, einer gotische Säule
empfangen. Sie trägt ein Medaillon, auf dem eines der Loblieder auf die
Muttergottes bildlich dargestellt ist. Auf dem parkähnlichen Pilgerhof
steht die Reproduktion einer weiteren Säule, der Creu Ca S'Amitger. Im
Hof befindet sich der Seitenflügel Els Porxets, einer alten
Pilgerherberge von 1586. Im Erdgeschoss waren die Pferde und Maultiere
untergebrachten, einen Stock höher die Wohnräume. Unter dem langen
Säulengang sind noch die Futterbehälter zu sehen. Der betagte Brunnen
von 1559 diente früher als Tränke für die Tiere.
Die Klosterkirche stammt aus dem 17./18. Jh. Hinter dem Hauptaltar steht
in einer drehbaren Nische die "Moreneta", die Madonna. Bei
Gottesdiensten schaut sie in die Gemeinde der Gläubigen. Ansonsten wird
sie nach hinten in ihre eigene Madonnenkapelle gedreht.
Neben der
Kirche ist das Museum, in dem Musikinstrumente, Messgewänder und andere
Gegenstände aus dem täglichen Gebrauch der Mönche ausgestellt sind.
Hinter dem Kloster ragt der Pujol de la Trobada. Dort befindet sich der
Kreuzweg, auf dem Gaudis Schüler Joan Rubió und Guillem Reinés fünf
Skulpturen mit den Mysterien des Freudenreichen Rosenkranzes
errichteten. Die 15 Bronzenmedaillons dazwischen wurden vom Bildhauer
Josep Llimona geschaffen. Vom Kalvarienberg hat man einen wunderschönen
Ausblick auf das südliche Tal von Lluc und auf das Kloster.
Fahrt nach Sa Calobra
Während der
Fahrt nach Sa Calobra geht es öfter sehr eng zu.
Sa Calobra (Krawatte)
Der Weg nach
Sa Calobra windet sich in zahllosen Kurven und Serpentinen wie ein
Schlange durch das Gebirge. In 15 Kilometer Straße kommt man gerade mal
4 Kilometer voran. Dabei werden 800 Höhenmeter zurückgelegt.
Sa Calobra
Sa Calobra besteht nur aus wenigen Häusern und ist ein beliebtes
Ausflugsziel mit einigen Restaurants. Im Winkel einer Bucht war Sa
Calobra früher vom Meer her für Piraten unsichtbar.
Torrent de Pareis
Von Sa Calobra aus gelangt man durch einen Tunnel zur zauberhaften
Kiesbuch, in welcher der Sturzbach
Torrent de Pareis mündet. Nach Wolkenbrüchen rauschen dort gewaltige
Wassermassen zum Meer. Meist jedoch, wie bei unserm Besuch, hält sich
jedoch dort nur stehendes Wasser in Tümpeln hinter dem kleinen Strand.
Cala Tuent
Cala Tuent ist eine landschaftlich wunderschöne und naturgeschützte
kleine Kiesbucht, die sich durch klares Wasser auszeichnet und zum Baden
geradezu einlädt. Im Winter wirkt Cala Tuent wie ausgestorben.
Stausee Embalse Gorg Blue
Der
Stausee Embalse Gorg Blue ist der zweitgrößte Stausee Mallorcas. In
seinem Wasser liegen die Reste des prähistorischen Heiligtums von
Almalutz, die 1969 beim Bau des Staudammes entdeckt wurden. Der größte
Stausee ist der Embalse de Cúber mit 4,5 Mio m³ Fassungsvermögen. Er
versorgt die Stadt Palma mit Wasser, das er während der regenreichen
Wintermonate speichert.
Puig Major
Puig Major ist mit 1443 Mallorcas höchster Berg. Er ist militärisches
Sperrgebiet und somit leider nicht zugänglich.
Mirador de sas Barques
Mirador de sas Barques ist ein besonders schöner Aussichtspunkt. Eine
Treppe führt zu einem Aussichtsbalkon hinauf, der über die Bucht von
Sóller zu schweben scheint. Von dort kann man Port de Sóller und große
Teile der angrenzenden Horta sehen. Beim angrenzenden Café kann man
frisch gepressten Orangensaft und einen ausgezeichneten Cappuccino
bekommen.
Leuchtturm Cap Gros
Leuchtturm Cap Gros
Leuchtturm Port de Soller
Leuchtturm Port de Soller
Portal Vells
Portal Vells, der versteckte Strand, ist einer der schönsten Badeplätze
Mallorcas. Der Geheimtipp liegt etwas versteckt im Südwesten der Insel,
jenseits der Straße zum Cap de Cala Figuera. Die Bucht mit ihrem
türkisfarbenem Wasser und dem goldgelbem Strand wird von kleinen
Felswänden umrahmt. Die angrenzenden Kiefernwälder bieten ausreichend
Schatten gegen die Sommerhitze. Während der Badesaison hat das
Strandrestaurant Es Repós geöffnet, das auch Tretboote verleit.
Santa Ponca
Hauptsehenswürdigkeit in
Santa Ponca ist da Creu de la Conquesta, das Kreuz der Eroberung. Santa
Ponca ist einer der am schnellsten gewachsenen Urlaubssiedlungen auf
Mallorca. Von Santa Ponca hat man auch einen tollen Ausblick auf das
Meer.
Leuchtturm Port d' Antratx
Leuchtturm Port d' Antratx
Leuchtturm Cap de sa Mola
Leuchtturm Cap de sa Mola
Sant Elm
Sant Elm ist ein hübsches, kleines Fischerdorf mit "touristischer
Infrastruktur". Dort befindet sich sich eine muschelförmige Bedabucht
mit Sand und Kieselstränden.
Leuchttürme Insel Sa Dragonera
Die Insel Sa Dragonera ist nur ca. 5 km lang und 700 m breit. In den
80er Jahren war dort der Bau einer Feriensiedlung geplant, was aber von
Umweltschutzorganisationen verhindert wurde. Seit 1995 steht die Insel
unter Naturschutz. Ihren Namen hat sie von ihrer drachenähnlichen Form.
Es befinden sich auf der Insel 3 Leuchttürme, einer im Süden, einer im
Norden und im Zentrum und zugleich mit 353m höchsten Punkt der Insel.
Mirador Ricard Roca
Vom
Mirador Ricard Roca hat man einen atemberaubenden Blick über die
Steilküste.
Torre del Verger
An dem Aussichtspunkt Mirador Torredel Verger erhebt sich der älteste,
1547 erbaute und früher als Wachturm fungierende
Torre del Verger. Früher war er einer in einer Reihe von Wachtürmen, die
wegen der Piratengefahr rund um die Insel errichtet wurden. Über eine
kurze schmale Eisenleiter gelangt man auf den Turm.
Salines de Llevant
Die
Salines de Llevant befinden sich im Ostteil einer 1400 ha großen
Sumpflandschaft, Salobrar de Campos. Hier erfolgt seit Jahrhunderten die
natürliche Salzgewinnung, in dem Meerwasser in flache Becken geleitet
wird und dort verdunstet.
Platja des Trenc
Platja des Trenc, der Dünenstrand, ist wohl der bekannteste Strand
Mallorcas. Der Strand ist kilometerlang, unverbaut und mit vielen Dünen
im Hinterland. Bekannt wurde Es Trenc u.a. durch seinen
Nacktbadabschnitt und durch eine Protestwelle, in dem Naturschützer dort
den Bau eines großen Hotels verhinderten.
Cala Llombards
Cala Llombards ist eine Bucht mit einem idyllischem Sandstrand, der von
Felsen dekoriert ist. Sie liegt in der Nähe von Santanyi. Obwohl sehr
abgelegen, kommen im Sommer viele Sonnenhungrige.
Leuchtturm Portocolom
Leuchtturm Portocolom
Portocolom
Portocolom war früher ein Fischerort. Heute ist dort die Fischerei
allerdings Nebensache und wird von den meisten nur noch als Hobby
betrieben. Sehenswert sind die Bootsgaragen unterhalb der
Strandpromenade. Der schmale, von hohen Aleppokiefern gesäumte Strand
sind bei den Einheimischen sehr beliebt.
Valldemossa
Valldemossa liegt auf 400 m Höhe in einer reizvollen, äußerst
fruchtbaren Landschaft und ist das meistbesuchte Dorf Spaniens. Fast
eine halbe Million Besucher pro Jahr werden gezählt. 1838/39 verbrachten
dort Frédérik Chopon und George Sand den feuchtkalten Winter. Damals
wussten sie noch nicht, dass es sich um die regenreichste Region
handelt. Sie fühlten sich deshalb dort auch nicht wohl. Von dem kühlen
Klima wurden meist reiche Bewohner angelockt, die dort ihre
Sommerresidenzen bauten. Sehenswert ist die Kartause von Vallemossa,
Schauplatz des sommerlichen Chopin-Festival, das Karthäuserkloster (Real
Cartuja de Valldemossa) und der ehemalige Königspalast (Palau del Rei
Sancho).
Valldemossa Unterstadt
In der Unterstadt mit ihrer Pfarrkirche Sant Bartomeu geht es sehr
geruhsam zu. Sehr zu empfehlen ist ein Spaziergang durch die engen
Gassen mit den blumengeschmückten Hausfassaden. Auf dem Weg begegnet man
dem Geburtshaus der Heiligen Catalina, das in eine Kapelle umgewandelt
wurde.
Valldemossa Fliesen
Fast jedes Haus in Valldemosa hat eine Fliese neben dem Eingang, auf der
eine Szene aus dem Leben der Heiligen abgebildet ist. Darauf steht der
Satz: "Santa Catalina pregau per a nosaltres". Dies heißt: "Heilige
Catalina, bitte für uns". Damals, 1926, hat der Pfarrer Fliesen
anfertigen lassen und alle Einwohner verpflichtet, diese an ihren
Häusern anbringen zu lassen. Dass diese Tradition auch heute noch
fortgeführt wird, sieht man an den vielen neuen Bildern.
Port de Valldemossa
Port de Valldemossa ist über eine extrem steile, schmale und
kurvenreiche Straße zu erreichen. Es liegt ca. 8 km von Valldemossa
entfernt und war früher ein Schmugglerhafen. Die Fahrt dort hin ist
nichts für ängstliche und ungeübte Autofahrer.
Monestier de Miramar
Monestier de Miramar war das Landgut des Erzherzogs Ludwig Salvator, der
vor rund 100 Jahren auf Mallorca lebte.
Son Marroig
Von dem Herrensitz
Son Marroig hat man einen grandiosen Ausblick nach Süden. Das Herrenhaus
ist als Museum eingerichtet, in dem zahlreiche Schriftstücke, Möbel und
Bilder des Erzherzogs Ludwig Salvator zu sehen sind.
Vor dem
Herrenhaus befindet sich ein Restaurant mit Terasse. Von dort kann man
die Punta de Na Foradad sehen, das berühmteste Felsenloch Mallorcas.
Deja
Unser Fahrt führte uns auch durch das Künstlerdorf
Deja, das inmitten von Olivenhainen liegt. In den 80er waren die beiden
Hotels La Residencia und Es Molie Schauplatz der Fernsehserie "Hotel
Paradies". Der Ansturm war damals so groß, dass es sogar ein Halteverbot
für Reisebusse gab. In Deja haben sich viele Wirtschaftsbosse,
Filmstars, Künstler und Kaufleute niedergelassen, die vorwiegend unter
sich sein wollen.
Bunyola
Bunyola ist ein typisch mallorquinisches Gebirgsdorf. Wir hatten den
Eindruck, dass dieser Ort von den Besucherströmen noch weitestgehend
verschont blieb. Den die Einwohner können dort mit Touristen nicht viel
anfangen. Es gibt dort das Cafe Central und das Cafe Paris. In letzterem
waren wir nicht sehr willkommen und wurden eher widerwillig bedient.
Cala Sant Vicent
Das Wahrzeichen von
Cala Sant Vicent ist der Cavall Bernat, auch Zauberberg genannt. Je nach
Tageszeit ändert er seine Farbe: Morgens schwarz, mittags ocker und
abends färbt die Sonne ihn rot. Die letzten Sonnenstrahlen lassen ihn
lilablau erscheinen. Die malerischen Badebuchten sind kristallklar
türkis. Auch in der Hochsaison soll dieser beschauliche Ferienort nicht
überlaufen sein.
Pollenca
Pollenca hat ein Faible für Kunst. Es gibt dort sehr viel Galerien und
im August findet dort ein Musik-Festival statt, in dem international
bekannte Orchester und Solisten spielen. Zentraler Treffpunkt ist der
Placa Major mit seinen Restaurants und Cafes. Dieser Platz wird von der
Pfarrkirche überragt. Oberhalb der Innenstadt führt eine Treppe mit 365
Stufen entlang von Zypressen zum Puig del Calvari (Kalvarienberg). Für
jeden Tag des Jahres eine Stufe. Oben angelangt, wird man eine
wunderbare Aussicht.
Abreise
Nach einer Woche, in der wir bei überwiegend schönem Wetter viele
interessante Eindrücke gewannen, fuhren wir mit unserem Mietwagen zum
Flughafen. Da die Mietwagenstation so früh am Morgen noch nicht geöffnet
hatte, warfen wir den Schlüssel dort einfach in den Briefkasten.
Im
Flugzeug warfen wir einen letzten Blick auf die Insel, die uns mit
strahlendem Sonnenschein verabschiedete.