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Malta
13.09.2000 - 16.09.2000
Weitere Infos über Malta gibt es hier:
www.malta-online.de ::
www.malta-direkt.de ::
www.urlaubmalta.com
Wir hatten uns kurzfristig entschlossen, ein
verlängertes Wochenende im Süden zu verbringen. Das Last-Minute-Angebot für
Malta hörte sich recht gut an, so dass wir uns entschlossen, dorthin zu fliegen.
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Abgeflogen sind wir mit der FTI in Stuttgart. Die
Flugzeit betrug ca. 3 Stunden. Vom Flughafen ging es dann mit dem Bus zum Hotel
"Golden Sands". Dieses liegt etwas erhöht an einem Sandstrand namens "Golden
Bay". Hier ist einer der wenigen Sandstrände, die es auf Malta gibt. Der Strand
ist dort sehr beliebt und oft überlaufen, da er auch gerne von Einheimischen
besucht wird. |
Früher stand in der Bucht von Golden Bay ein
englisches Militärlager, das aber nur einigermaßen vorteilhaft zu einer
Feriensiedlung umgebaut wurde.
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Das Hotel liegt sehr schön an einer Klippe, so
dass man einen wunderschönen Ausblick auf den Strand und das Meer hat. An den
Strand kam man entweder mit einem Aufzug oder - wenn man es sportlich mag - über
eine Vielzahl von Treppen. Zum Hotel kann nur gesagt werden: Absolut nicht
empfehlenswert! Dort ist seit vielen Jahren, wenn nicht schon seit Jahrzehnten,
die Zeit stehen geblieben. Alles war total schmuddelig und heruntergekommen.
Investiert wurde hier mit Sicherheit nichts mehr. Die Zimmer hatten den Charme
der 60iger Jahre. Das Frühstück und Abendessen war sehr einfach, Auswahl hatte
man kaum. Das Angebot entsprach auch absolut nicht unserem Geschmack. Wie wir
inzwischen aus einem anderen Reisebericht gelesen haben, geht das Gerücht um,
dass das Hotel Ende 2001 abgerissen und neu gebaut wird. Ein neues Hotel in
dieser tollen Lage ist bestimmt sehr empfehlenswert. |
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Am Hotel war eine Bushaltestelle. Von dort konnte
man mit dem Bus für wenig Geld alle umliegenden Orte erreichen. Wir machten
einen Ausflug nach Valletta. Das Busfahren ist sehr abenteuerlich. Wie ihr auf
den Bildern sehen könnt, sind dies nicht mehr ganz so neue Modelle :-). Macht
aber echt Spaß. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, ein Auto zu mieten.
Wer aber direkt in die Stadt fahren möchte, dem sei eher davon abgeraten. Zum
einen findet man dort kaum einen Parkplatz, zum anderen ist der dortige
Linksverkehr gepaart mit südländischem Temperament der einheimischen Autofahrer
eher etwas für ganz Mutige. Der Bus hält in Valletta an einem großen
Busbahnhof. Von hier war dann auch wieder die Rückfahrt zum Hotel möglich. Die
Buslinien haben Nummern und es ist nicht ganz leicht, auf dem großen Platz immer
den richtigen Bus zu finden. Hierfür sollte etwas Zeit eingeplant werden. |
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Valletta ist heute eine moderne Geschäftsstadt in
historischen Gemäuern. Es gibt viele Geschäfte, die zum Einkaufen einladen. Auch
der Krämermarkt ist sicherlich sehenswert. |
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Direkt am zentralen Busbahnhof ist das Stadttor,
das in seiner heutigen Form 1964 entstanden ist. Von dort kann man auf der "Triq
Ir-Republika" den Stadtrundgang beginnen. Dieser Weg führt geradeaus durch bis
zur Nordspitze der Halbinsel und hat viele Seitenwege, die zum Erkunden
einladen. Erwähnenswert sind die schönen Parkanlagen entlang der Stadtmauer und
die meist frei zugänglichen Innenhöfe. |
Wenn die Zeit es zulässt, ist es unbedingt
empfehlenswert, den Grand Harbour, einer der größten Naturhäfen der Welt, zu
besichtigen.
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Von Valletta sind wir dann mit dem Boot nach
Sliema gefahren. Sliema ist die größte Stadt Maltas. Dort gibt es zahlreiche
Einkaufmöglichkeiten, viele Hotels, Restaurants, Cafés und Bars. Dort haben wir
in einem kleinen Eiscafé das beste Eis bekommen, das wir je gegessen haben. |
Entlang des Küstenstreifens der Halbinsel, auf der
Sliema gebaut ist, gibt es zahlreiche Felsbadestrände und Strandrestaurants.
Außerdem besteht dort die Möglichkeit, Wassersportausrüstungen zu leihen.
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Zurück nach Valletta sind wir dann nicht mit dem
Boot gefahren, sondern entlang der 5 km langen Uferpromenade zurück gelaufen.
Dieser Gang entlang des Marsamxett Harbour ist ein Abenteuer für Auge und Seele.
Während man dort entlang schlendert, kann man Hunderte von kleinen Booten in
allen Formen und Farben sehen, die dort vor Anker liegen. Zudem besteht von dort
aus ein wunderschöner Blick auf die Bucht von Sliema und auf das befestigte
Valletta. |
Abschließend können wir eigentlich nur betonen,
dass es uns auf Malta, mit Ausnahme des Hotels, sehr gut gefallen hat. Die
kleinen Buchten mit den Sand- und Felsbadestränden, die Häfen mit den bunten
Fischerbooten, das kristallklare Wasser und zahlreiche Sportmöglichkeiten
versprechen einen erholsamen und interessanten Urlaub. Die zahlreichen
Tempelanlagen, die gewaltigen Festungen, die vielen Prachtbauten des
Johanniterordens sowie die großen und kleinen Kirchen aus vielen Jahrhunderten
machen die Insel auch zu einem kulturellen Erlebnis.
Aufgrund der geografischen Lage im Herzen des
Mittelmeeres verfügt die Insel über ein angenehmes Klima. Baden ist von
April/Mai bis September/Oktober möglich.
Quelle: Reisebegleiter Malta, Gozo und Comino der FTi-Touristik.